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Aufbereitung der Ergebnisse für die praktische Anwendung

  • Helmut Binder
Part of the Berichte aus dem Institut für Umformtechnik der Universität Stuttgart book series (IFU, volume 58)

Zusammenfassung

Die Modellgesetzmäßigkeiten der Mechanik sind beim Verjüngen bezüglich des Kraftbedarfs (s. Abschnitt 3.1.2.2) erfüllt. Dies ist der Fall, obwohl die Modellgesetzmäßigkeiten für die Temperaturerhöhung im Werkstück infolge der zugeführten Umformarbeit nicht zutreffen. Die Abfuhr der Umformwärme ist bei kleineren Werkstücken größer. KAST [53] hat diesen Zusammenhang bei Untersuchungen über das Napf-Rückwärts-Fließpressen ebenfalls festgestellt. Es ist somit die Möglichkeit gegeben, die auf die Rohteilquerschnittsfläche bezogene Stempelkraft unabhängig von der jeweiligen WerkstückgröBe als Funktion von den wichtigsten EinfluBgrößen anzugeben. Für die große Mehrzahl der Anwendungsfälle, d.h. bei Matrizenöffnungswinkeln 2α < 30°, wird der Kraftberechnung Gleichung (33), hergeleitet nach dem Verfahren der oberen Schranke, zugrundegelegt. Gemäß der Grundidee dieser Theorie ergeben sich damit Werte für die bezogene Stempelkraft, die bei richtigem Einsetzen der Randbedingungen größer sind als die tatsächlich auftretenden Kräfte. In Bild 47 ist ein Nomogramm dargestellt, entwickelt nach dem Verfahren der oberen Schranke, mit dem die bezogene Stempelkraft graphisch auf einfache Weise ermittelt werden kann.

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin, Heidelberg 1980

Authors and Affiliations

  • Helmut Binder
    • 1
  1. 1.Institut für UmformtechnikUniversität StuttgartDeutschland

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