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Der Komplikationslose Reguläre Postoperative Verlauf als Diagnostische Entscheidungshile

  • A. Swoboda
  • M.-J. Polonius
Conference paper
Part of the Medizinische Informatil und Statistik book series (MEDINFO, volume 14)

Zusammenfassung

In der unmittelbar postoperativen Phase ist die Funktionsfähigkeit der autoregulatorischen Mechanismen des menschlichen Organismus herabgesetzt. Diese Einschränkung der Funktionsfähigkeit betrifft nach herzchirurgischen Eingriffen insbesondere das Regelsystem des Kreislaufs. Daher ist, gerade in dieser postoperativen intensivmedizinischen Phase, eine häufige und sorgfältige Kontrolle der den Kreislauf betreffenden Grössen, also besonders der haemodynamischen, respiratorischen und metabolischen Parameter von lebensentscheidender Bedeutung. Die anschließende diagnostische Auswertung besteht dann in einem Vergleich der vom Patienten gewonnenen Meßwerte mit als „normal“ oder „physiologisch“ anerkannten Soll-oder Normwerten der entsprechenden Meßgröße, die in der Regel aus eine großen Anzahl von an gesunden Probanden vorgenommenen Meßreihen ermittelt wurden. Es ist üblich, Abweichungen der Meßwerte von ihren „physiologischen Normwerten oder Toleranzbereichen“, die mit einer Verschlechterung des Zustandes des Patienten im klinischen Sinne einhergehen, unter dem Begriff „Komplikation“ zusammenzufassen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1979

Authors and Affiliations

  • A. Swoboda
    • 1
  • M.-J. Polonius
    • 1
  1. 1.Abteilung für Herz- und Gefäßchirurgie un experimentelle KardiologieChirurgischen Universitätskilinik Hamburg-EppendorfDeutschland

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