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Straffunktionsverfahren

  • Hans Paul Künzi
  • Wilhelm Krelle
  • Rabe von Randow
Part of the Hochschultext book series (HST)

Zusammenfassung

Ein wichtiger Ansatz zur Lösung von nichtlinearen Programmen ist dessen Zurückführung auf eine Folge von freien Programmen, d. h. Programme ohne Restriktionen, mittels sogenannter Straffunktionen, Hierbei gibt es wiederum zwei verschiedene grundlegende Ansätze: Erstens die innere Straffunktionsmethode, bei der man mit einem inneren Punkte des durch die Nebenbedingungen gegebenen zulässigen Bereichs S anfängt und den Rand von S mit unendlich hohen Kosten belegt, so daß man im zulässigen Bereich S bleibt, aber das Nahsein am Rand von S mit schrittweise abnehmenden Kosten belegt, so daß schrittweise mehr des Bereichs S abgesucht wird, und zweitens die äußere Straffunktionsmethode, bei der man das Entferntsein von S mit schrittweise wachsenden Kosten belegt und sich, ausgehend von einem Punkte ∉ S, dem zulässigen Bereich S von außen nähert. Diese beiden Verfahren haben jedoch große theoretische Ähnlichkeit, und wurden von Fiacco und McCormick [1] unter dem Namen SUMT — sequential unconstrained minimization techniques — eingehend behandelt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1979

Authors and Affiliations

  • Hans Paul Künzi
    • 1
  • Wilhelm Krelle
    • 2
  • Rabe von Randow
    • 3
  1. 1.Universität ZürichZürichSchweiz
  2. 2.Institut für Gesellschafts- und WirtschaftswissenschaftenBonnDeutschland
  3. 3.Abteilung Operations ResearchInstitut für Ökonometrie und Operations ResearchBonnDeutschland

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