Advertisement

Berechnung linearer zeitinvarianter Netzwerke im Frequenzbereich

  • Hermann Kremer
Part of the Nachrichtentechnik book series (NACHRICHTENTECH, volume 4)

Zusammenfassung

Ein lineares zeitinvariantes Netzwerk, das ausschließlich aus konzentrierten Elementen aufgebaut ist, läßt sich im Frequenzbereich entweder durch eine Maschenwiderstandsmatrix, eine Schnittmengenmatrix oder eine Knotenleitwertmatrix vollständig beschreiben [2]. Diese Beschreibungsweisen sind mathematisch gleichwertig; bei der praktischen Berechnung von Netzwerken mittels eines Digitalrechners wird man in der Regel aber die Knotenanalyse vorziehen, da die Bestimmung der Knotenleitwertmatrix aus der gegebenen Schaltung besonders einfach ist und insbesondere die für die Maschen- bzw. Schnittmengenanalyse notwendige Baumsuche entfällt. Enthält das Netzwerk außer Zweipolzweigen auch noch gesteuerte Quellen oder Übersetzermehrpole, wie z.B. Übertrager, so lassen sich diese Elemente, gegebenenfalls unter Einführen gewisser Zusatzknoten, ebenfalls recht einfach in eine Knotenleitwertmatrix einbauen, während dies bei der Maschen-oder Schnittmengenanalyse meist recht schwierig ist. Die für die Handrechnung wesentliche Tatsache, daß bei schwach vermaschten Netzwerken eine Maschenwiderstands- bzw. Schnittmengenmatrix häufig von niedrigerer Ordnung ist als die Knotenleitwertmatrix, ist demgegenüber für die Maschinenrechnung nur von zweitrangiger Bedeutung.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1978

Authors and Affiliations

  • Hermann Kremer
    • 1
  1. 1.Technischen Hochschule DarmstadtDeutschland

Personalised recommendations