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Die unspezifische Urethritis

  • K. Wolff
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 28)

Zusammenfassung

Bei Patienten mit nicht gonorrhoischer Urethritis läßt sich in der Praxis nur in einem kleinen Prozentsatz mit Sicherheit ein kausales Agens nachweisen — eine Tatsache, die zu einer Perpetuierung des m. E. unglücklichen Terminus „unspezifische Urethritis“ beiträgt. „Unspezifisch“ oder, wenn Sie wollen, wenig klar umrissen ist nämlich keinesfalls die Urethritis, sondern bestenfalls unser Wissen über ihre Ätiologie, Pathogenese und Epidemiologie. Ich kann jedenfalls im Hinblick auf den Begriff „Spezifität“ keinen wesentlichen Unterschied zwischen einer durch N. Gonorrhoeae hervorgerufenen oder einer ebenfalls durch Geschlechtsverkehr erworbenen Urethritis durch Trichomonaden erblicken, sofern man von Faktoren wie Akuität oder Symptomatik und von der Tatsache absieht, daß die Gonorrhoe durch das Gesetz als Geschlechtskrankheit definiert ist.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • K. Wolff
    • 1
  1. 1.Klinik für Dermatologie und Syphilidologie der UniversitätInnsbruckÖsterreich

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