1975/76 pp 333-335 | Cite as

Entwicklung und Bewertung von Wasserstandsstatistiken im Hinblick auf das Sturmflutgeschehen

  • Alfred Führböter
Conference paper
Part of the Jahrbuch der Hafenbautechnischen Gesellschaft book series (HAFENBAU, volume 35)

Zusammenfassung

Daß zunehmende Gefahr durch extreme Sturmfluten der deutschen Nordseeküste droht, hat bereits 1940 L o r e n z e n (bei Petersen 1955) hervorgehoben; nach dem Ende des zweiten Weltkrieges war es vor allem Schelling (1952), der, mit Bezug auf die geschichtlichen Sturmfluten und auf den säkularen Meeresspiegelanstieg, auf die wachsende Sturmflutgefahr hinwies. Es folgte 1953 die Katastrophensturmflut in den Niederlanden, 1962 die besonders für Hamburg verhängnisvolle Sturmflut vom 16./17. Februar 1962, 1967 eine über der Nordsee bisher noch niemals gemessene Windgeschwindigkeit von 37,3 m/s als Stundenmittel über 5 Stunden (Adolph-BermpohlOrkan), 1972 ein Orkantief mit extrem südlicher Zugbahn, das von Nordfrankreich über Norddeutschland bis Polen ganze Wälder niederlegte, im Herbst 1973 eine ungewöhnliche Sturmtiden-kette mit 6 z. T. sehr schweren Sturmfluten an der deutschen Nordseeküste und letztlich weitere Kettensturmfluten im Januar 1976, die mit der Sturmflut vom 3. 1. 1976 für alle Pegel östlich der Wesermündung das HHThw von 1962, das gerade das von 1825 abgelöst hatte, z.B. in Husum gleich um 45 cm übertrafen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1977

Authors and Affiliations

  • Alfred Führböter
    • 1
  1. 1.BraunschweigDeutschland

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