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Zusammenfassung

Wenn es noch eines Beweises bedürfte, daß die Grundlagenforschung auch für die klinische Medizin außerordentlich wichtig ist, so wäre dies die Mykosis fungoides. Seit über 150 Jahren ist diese Krankheit bekannt. Obwohl ihr klinisches Bild und ihr Verlauf schon 1806 eindeutig und vollständig beschrieben wurden, haben in der ganzen Zeit die Bemühungen, das Wesen dieser Krankheit zu erfassen, zu keinem greifbaren Resultat geführt. Je nach der gerade herrschenden Meinung wurde die Krankheit als Haema-todermie, als Retikulose, als Granulomatose oder als Lymphom der Haut aufgefaßt, ohne daß damit ein Fortschritt zu erzielen gewesen wäre. Erst durch die neueren Resultate der immunologischen Forschung und ihre Anwendung auf die Mykosis fungoides sind in jüngster Zeit neue Vorstellungen über ihre Pathogenese entstanden, die erhoffen lassen, daß die Rätsel dieser Krankheit bald gelöst werden können.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1976

Authors and Affiliations

  • Rudolf Schuppli

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