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Anflugverfahren; Kapazität des Start- und Landebahnsystems

  • Oskar Heer
Chapter
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Part of the Hochschultext book series (HST)

Zusammenfassung

Der Luftfahrzeugführer benutzt für den Anflug eines Flughafens vom Streckennetz her Funknavigationshilfen, in erster Linie das UKW-Drehfunkfeuer (VOR), in selteneren Fällen das ungerichtete Mittelwellenfunkfeuer (NDB).1 Für den „Endanflug“, d.h. für den letzten Abschnitt vor dem Aufsetzen auf der Landebahn stehen auf allen großen Flughäfen sogenannte Instrumenten-Lande-Systeme (ILS: instrument landing system) zur Verfügung. Man kann hierfür auch das UKW-Drehfunkfeuer oder das ungerichtete Mittelwellenfunkfeuer (NDB) benutzen. Schließlich können Anflug und Endanflug mit Hiffe der. Radaranlagen vom Boden her geleitet werden (SRE- und PAR-Anlagen).2 Für den jeweiligen Flughafen sind bestimmte Anflug- und Lande-verfahren im Rahmen der ICAO-Richtlinien und Empfehlungen festgelegt und in den sogenannten Instrumentenanflugkarten veröffentlicht. Diese, in dem Luftfahrthandbuch des betreffenden Landes enthaltenen Karten zeigen den Standort der für das Anflugverfahren erforderlichen Navigationshilfe, den Anflugweg, die Anflughöhe, das Verfahren, das bei einem mißglückten Anflug einzuhalten ist, d.h. das „Fehlanflugverfahren“3 und die Luftfahrthindernisse in der Umgebung des Flughafens (Bild 22).

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1975

Authors and Affiliations

  • Oskar Heer
    • 1
    • 2
  1. 1.Technischen Hochschule DarmstadtDeutschland
  2. 2.Bundesanstalt für Flugsicherung a. D.Deutschland

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