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Nierenfunktion nach supravesikaler Harnableitung beim azotämischen Kleinkind

  • H. Sommerkamp
  • F. Schindera
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 25)

Zusammenfassung

Eines der wichtigsten Prinzipien in der Behandlung der bilateralen Harnwegsobstruktion mit Dekompensation der Nierenfunktion ist die rasche, schonende und effektive Dekompression der ableitenden Harnwege. Ein kinderurologisches Krankheitsbild bei dem dieses Prinzip Anwendung findet, ist die infravesikale Klappenobstruktion der Harnröhre mit sekundärer Niereninsuffizienz. Während in etwa der Hälfte dieser Fälle ein beiderseitiger assoziierter Reflux besteht, überwiegt in anderen Fällen eine AbflußStörung durch intramurale Ureterobstruktion. Für die initiale Therapie dieser präurämischen Kinder stehen zum einen die Dauerkatheterentlastung der Blase und zum anderen die operative supravesikale Harnableitung in Form einer Nephrostomie oder Ureterhautfistel zur Diskussion. In der Regel werden beide Verfahren konsekutiv angewandt mit einleitender Katheterbehandlung und anschließender operativer Harnableitung zum günstigsten Zeitpunkt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1974

Authors and Affiliations

  • H. Sommerkamp
    • 1
  • F. Schindera
  1. 1.Urol. Abt. Chir. Univ.-KlinikFreiburg/Brsg.Deutschland

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