Drehstromsynchronmaschine

  • Helmut Späth
Part of the Hochschultext book series (HST)

Zusammenfassung

Die Statoren von Drehstromsynchronmaschinen sind wie die der Drehstromasynchronmaschinen meist mit dreisträngigen symmetrischen Zweischichtwicklungen ausgestattet, die an ein vorhandenes Drehspannungssystem angeschlossen werden oder zur Erzeugung eines solchen dienen. Der Rotor besitzt außer der über Schleifringe und Bürsten an die Erregerspannungs quelle angeschlossenen Erregerwicklung eine aus einem Kurzschlußkäfig bestehende sog. Dämpferwicklung, Diese Dämpferwicklung dient zur Dämpfung mechanischer Pendelungen des Rotors oder Polrads bei Übergangsvorgängen oder Ungleichförmigkeit des äußeren Drehmoments. Sie kann auch für den asynchronen Selbstanlauf der Synchronmaschine am vorhandenen Netz bemessen werden. Bei der Einphasenmaschine, einer Synchronmaschine mit nur einem Statorstrang, hat die Dämpferwicklung die wichtige Aufgabe, das gegenläufige Drehfeld zu kompensieren. Bezüglich der Rotorbauart unterscheidet man zwei Typen von Synchronmaschinen: Vollpolmaschinen und Schenkelpolmaschinen. In Abb. 5. 1 sind die beiden Rotortypen schematisch dargestellt. Der zweipolige Vollpolläufer oder Turborotor ist auf zwei Drittel des Um-fangs mit Nuten versehen, in denen die Erregerwicklung untergebracht ist. Als Dämpferwicklung dienen die metallischen Nutenkeile aus Bronze und darunter liegende Dämpferstäbe aus Kupfer, die an den beiden Enden des Rotors durch eine zusätzliche zweckmäßige Wicklung untereinander verbunden werden.

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© Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • Helmut Späth
    • 1
  1. 1.Elektrotechnischen InstitutUniversität KarlsruheDeutschland

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