Antibiotische Therapie bei Niereninsuffizienz

  • D. Höffler
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 24)

Zusammenfassung

In der Urologie stellt die Antibiotieatherapie die häufigste Form der Arzneimitteltherapie überhaupt dar. In diesem Fachgebiet ergibt sich zudem oft die Notwendigkeit, Patienten zu behandeln, bei denen gegenüber der Norm veränderte Ausscheidungsverhältnisse vorliegen, da die meisten antibakteriellen Substanzen über die Niere eliminiert werden. Im einzelnen gibt es dafür folgende Gründe:
  1. 1.

    Bei einer Vielzahl von Patienten eines urologischen Krankengutes hegt eine mehr oder minder hochgradige Niereninsuffizienz vor.

     
  2. 2.

    Bakterielle Infektionen stellen nicht selten eine Komplikation schwerer klinischer Zustandsbilder, z. B. nach Operationen und Verletzungen dar, die als solche mit einer Verminderung des Blutvolumens und des Nierenplasmastromes einhergehen.

     
  3. 3.

    Septische Krankheitsbilder in der Urologie sehr häufig bedingen regelhaft eine Kreislaufdepression und somit eine Verminderung des Nieren-plasmastroms.

     
  4. 4.

    Bei Kranken mit einem akuten Nierenversagen ergibt sich nahezu in jedem Fall die Notwendigkeit antibakterieller Therapie.

     

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1973

Authors and Affiliations

  • D. Höffler
    • 1
  1. 1.I. Med. Klinik und PoliklinikJohannes Gutenberg-Universität MainzMainzDeutschland

Personalised recommendations