Offene Kälteanwendung an krebskranken Patienten

  • A. Sigel
  • K. M. Schrott
Conference paper
Part of the Verhandlungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Urologie book series (VBDGUROLOGIE, volume 23)

Zusammenfassung

Jede Therapie mit Kälte muß von den Grundlagen der Kryobiologie ausgehen. Wenn wir ein Gewebe vereisen, entsteht eine Kältenekrose, die 1 bis 3 cm in die Tiefe gehen kann. Davon ist jedoch wegen des 2-Stufeneffektes der größere Teil nicht definitiv devitalisiert, sondern nur gefriergetrocknet und damit für eine Krebstherapie nicht ausreichend verläßlich. Zelltod setzt eine Gefriergeschwindigkeit von ca. 200°/min voraus [1]. Sonden mit einem Durchmesser von 4 mm vermitteln diese Geschwindigkeit nur bis zu einer Gewebetiefe von 2 mm, Sonden mit einem Durchmesser von 16 mm erreichen ca. 4 mm [2]. Unser offenes Kälte-Düsensystem leistet die geforderte Geschwindigkeit bis zu 10 bis 15 mm [3].

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Mazur, P., Schmidt, J. J.: Cryobiology 5, 10, 14 (1968).Google Scholar
  2. 2.
    Schrott, K. M., Sigel, A., Schmidt, Th.: Urologe 8, 164 (1969).PubMedGoogle Scholar
  3. 3.
    Schrott, K. M., Sigel, A.: Urologe 9, 295 (1970).Google Scholar
  4. 4.
    Bressel, M., Kemper, K., Städtler, F.: Urologe 8, 73 (1969).PubMedGoogle Scholar
  5. 5.
    Sigel, A., Schrott, K. M.: Kältetherapie — Teil eines Therapieplans für das Blasencarcinom. Vortrag in Halle am 29. 5. 1970.Google Scholar
  6. 6.
    Gonder, M. J., Soanes, W. A., Ablin, K. J.: An Immuno-Cryothermic Response Presented at the Second Annual Meeting of the Society for Cryosurgery, Miami Beach, Florida, Jan 12–17, 1969.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1971

Authors and Affiliations

  • A. Sigel
    • 1
  • K. M. Schrott
  1. 1.ErlangenDeutschland

Personalised recommendations