Farbmuster und Farbwechsel

  • E. Hadorn
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 77)

Zusammenfassung

Amphibien sind farbenprächtige Tiere. Unsere Tritonen haben leuchtend gelbe Bäuche; dazu prunkt das Alpenmolchmännchen im Hochzeitskleid mit einem blausilbern glänzenden Seitenstreifen. Beim Laubfrosch bewundern wir das reine Grün, und bei Gras- und Wasserfröschen bilden gelbe, rötliche, grüne, bläuliche, braune und schwarze Töne ein herrliches Zeichnungsmuster. Von diesen Farben beruhen die einen auf bestimmten Pigmentstoffen, die zu den Melaninen (braun bis schwarz) oder zu den Pterinen (gelb bis rot) gehören. Außerdem kommt auch das gelbe Riboflavin in der Amphibienhaut vor. Andere Farbeffekte, beson-ders die Blaustufen, werden durch die Struktur der Hautschichten bedingt. Es sind dies „physikalische Farben“, die beim Einfall des Lichtes in dünne Plättchen oder trübe Medien zustande kommen. Wenn Pigmentgelb und physikalisches Blau zusammentreten, so entsteht das bei Amphibien, Reptilien und Vögeln so häufige Grün.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • E. Hadorn
    • 1
  1. 1.Zoologish-Vergl. Anatomisches InstitutUniversität ZürichZürichDeutschland

Personalised recommendations