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Zement pp 244-303 | Cite as

Natürliche und technische Einflüsse auf Beton

  • Fritz Keil

Zusammenfassung

Der rein chemische Vorgang der Verwitterung, den die spätere Tab. 51 unter 4.3.1 teilweise kurz kennzeichnet, beruht darauf, daß Atmosphäre und Erdoberfläche Wasser und CO2 in gasförmigem, in flüssigem oder gelöstem und auch in festem Zustand enthalten und sich beide in einem ständigen, teilweise gemeinsamen und dadurch chemisch besonders wirkungsvollen Kreislauf befinden. Die Energie für den Kreislauf liefert die Sonnenwärme. — Der mechanisch-physikalische oder anorganische Zweig des Wasserkreislaufs sprengt (bei Frost), zerkleinert, löst, transportiert und trennt die Gesteine, läßt die Festteile sich wieder absetzen, die gelösten Stoffe sich abscheiden oder ausfallen und zu neuen Gesteinen werden. Als unsichtbarer Dampf steigt das Wasser in die nach oben kälter werdende Atmosphäre auf, kondensiert zu Wolken und Nebel und kehrt als Niederschlag zur Erde zurück. Die Luft hat eine nur begrenzte, aber mit der Temperatur stark zunehmende Aufnahmefähigkeit für Wasserdampf, wie Tab. 43 erkennen läßt. Die relative Luftfeuchte (oder Feuchte) ist das Verhältnis der absoluten, d. h. gemessenen Luftfeuchte zur maximalen Luftfeuchte bei derselben Temperatur. In Luft von nur 30 bis 40% rel. Feuchte kann man sogar Fleisch durch Trocknen dauerhaft konservieren (Graubündener Fleisch). Luft mit mehr als 80% rel. Feuchte, besonders aber ab 90% rel.

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Copyright information

© Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1971

Authors and Affiliations

  • Fritz Keil
    • 1
  1. 1.Forschungsinstituts der Zementindustrie (Verein deutscher Zementwerke VDZ)TH AachenDüsseldorfDeutschland

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