Advertisement

Das Dosis-Zeit-Problem Dosierung und Fraktionierung — noch immer im Fluß?

  • K.-H. Kärcher
Chapter
  • 12 Downloads

Zusammenfassung

Es klingt mehr als erstaunlich, daß nach 70jähriger Erfahrung bei der therapeutischen Anwendung der Röntgenstrahlen noch kein allgemeingültiges Dosierungsoptimum gefunden sein soll. Man muß hierbei berücksichtigen, daß bereits 1897, also ein Jahr nach Entdeckung der X-Strahlen durch Röntgen, der Wiener Dermatologe Freund aufgrund der beobachteten Früh- und Spätveränderungen nach Bestrahlung eines Naevus pigmentosus pilosus bei einem jungen Mädchen zu der Auffassung kam, die zu verabfolgende Dosis müsse in Menge und Zeit unterteilt verabreicht werden. In den folgenden 30 Jahren kam es gerade in Wien zwischen Freund und Holzknecht zu teilweise heftigen wissenschaftlichen Diskussionen über die Höhe der Einzeldosis bei Bestrahlung maligner und gutartiger Erkrankungen. Holzknecht hatte mit seinem Chromoradiometer ebenso wie Sabouraud und Noirée oder auch Kienböck mit seinem Intensimeter die Möglichkeit einer grob orientierenden Dosismessung geschaffen und verwarf daher mit Recht die Begriffe wie Schwach- und Starkbestrahlung. Er wies darauf hin, daß man bei den unterschiedlichen Erkrankungen, insbesondere malignen Tumoren, verschiedene Dosierungen anwenden müsse, bekannte sich jedoch letztlich zu dem von Freund inaugurierten fraktionierten Bestrahlungsschema, wodurch bereits damals die bessere Erholungsfähigkeit von Normalzellen und die stärkere Schädigung von Geschwulstzellen trotz Unterteilung der Dosis nachgewiesen war. Um die historische Einleitung zu vervollständigen, muß man neben den genannten Wiener Pionieren der Strahlentherapie Radiologen nennen, die in der Folgezeit versuchten, die Kumulationswirkung bzw. die Summation der Dosis bei der Anwendung der Röntgenstrahlen auf die verschiedenste Weise in der Therapie auszunutzen. Es sei hier nur an die Pfahlersche Sättigungsmethode erinnert, die Kingery als erster angewendet hatte, an die Versuche der Einzeitbestrahlung von Wintz u. Seitz, denen die experimentellen Ergebnisse von Friedrich u. Krönig wie auch von Reisner gegenüberstanden, sowie an die Methoden von Coutard u. Baclesse mit großen Gesamtdosen und starker Protrahierung.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Alexander, P., Bacq, Z. M.: The nature of the initial radiation damage at the subcellular level. In: The initial effects of ionizing radiations on cells. Ed. by Harris, R. I. C., London-New York: Acad. Press 1961.Google Scholar
  2. Andreeff, M.: Über den Einfluß der Fraktionierung ionisierender Strahlen auf die Synthese der Nukleinsäuren in Tumorzellen, das Tumorwachstum und die Überlebenszeit der Versuchstiere. Dissertation Heidelberg, 1968.Google Scholar
  3. Atkins, H. L.: Massive single dose weekly fractionation. Technique in treatment of head and neck cancer. Amer. J. Roentgenol. 91, 50 (1964).PubMedGoogle Scholar
  4. Bacq, Z. M., Alexander, P.: Grundlagen der Strahlenbiologie. Stuttgart: Thieme, 1958.Google Scholar
  5. Barendsen, G. W.: Damage to the reproductive capacity of human cells in tissue culture by ionizing radiation of different linear-transfer. in: The initial effects of ionizing radiation of cells. Ed. R. J. C. Harris, London: Acad. Press, 1961.Google Scholar
  6. Barth, G., Wachsmann, F.: Wirkung von normalen und ultraharten Strahlen auf Tumoren. Strahlentherapie 93, 395 (1954).PubMedGoogle Scholar
  7. Barth, G.: Klinisch strahlenbiologische Untersuchungen zur unterschiedlichen Wirksamkeit verschiedener zeitlicher Dosisverteilungen. Dtsch. Röntgenkongreß 1964, Sdbd. zur Strahlentherapie 61, Teil B, München-Berlin: Urban & Schwarzenberg.Google Scholar
  8. Böhmer, D., Wachsmann, F. Experimentelle Untersuchungen zur Frage der Pausendauer bei der Strahlentherapie bösartiger Tumoren. Strahlentherapie 109, 599 (1959).Google Scholar
  9. Böhmer, D., Wachsmann, F.: Zur Frage der optimalen Pausendauer bei Strahlentherapie schnell wachsender bösartiger Tumoren. Strahlentherapie 112, 250–256 (1960).Google Scholar
  10. Böhmer, D.: Wirkung von normalen und ultraharten Strahlen auf Tumoren. Strahlentherapie 93, 395 (1954).Google Scholar
  11. Becker, J.: Klinische Erfahrungen mit dem Betatron. Dtsch. med. Wschr. 80, 920 (1955).Google Scholar
  12. Becker, J.: Die Bedeutung der klinischen Strahlenpathologie. Strahlentherapie 118, 2 (1962).PubMedGoogle Scholar
  13. Becker, J.: Die Supervolttherapie. Stuttgart: Thieme 1961.Google Scholar
  14. Becker, J.: Dreijährige Erfahrungen mit dem 15 MeV-Siemens-Betatron. Strahlentherapie 101, 167 (1956).PubMedGoogle Scholar
  15. Beltz, R. E., von Lancker, J., van Potter, R.: Nucleid acid metabolism in regenerating liver. IV. The effect of x-radiation of the whole body on nucleic acid synthesis in vivo. Cancer Res. 17, 688 (1957).PubMedGoogle Scholar
  16. Borak, J.: Die Beziehungen zwischen der Strahlenempfindlichkeit maligner Tumoren und ihrem Muttergewebe. Strahlentherapie 58, 560 (1937).Google Scholar
  17. Borak, J.: Die biologischen Grundlagen der fraktionierten Bestrahlungsmethode bösartiger Geschwülste. Strahlentherapie 61, 63–83 (1938).Google Scholar
  18. Borak, J.: Die Beziehungen zwischen der Strahlenempfindlichkeit maligner Tumoren und ihrem Muttergewebe. Strahlentherapie 58, 560 (1937). Google Scholar
  19. Casperson, T.: Cell Research 1, (1950).Google Scholar
  20. Casperson, T.: Eine Instrumentenausrüstung für quantitative Cytochemie. Acta histochem. 9, 139 (1960).Google Scholar
  21. Chaoul, H.: Die Nahbestrahlung. Leipzig 1944.Google Scholar
  22. Clemens, H., Hofmann, D., Keep, R.: Über die Auswirkung der Fraktionierung auf die Elek-tivitit bei Bestrahlung mit schnellen Elektronen. Strahlentherapie 109, 169–178 (1959).PubMedGoogle Scholar
  23. Coutard, H., Baclesse, F.: Zit. nach H. R. Schinz: 60 Jahre Medizinische Radiologie. Probleme und Empirie. Stuttgart: Thieme 1959.Google Scholar
  24. Dewey, W. C., Humphrey, R. M.: Rad. Res. 16, 503 (1962).CrossRefGoogle Scholar
  25. Dittrich, W., Schubert, G.: Der Wirkungsmechanismus schneller Elektronen in biologischer Materie. Strahlentherapie 92, 532 (1953).PubMedGoogle Scholar
  26. Du Sault, L. A.: The influence of the time factor on the dose-response curve. Amer. J. Roentgenol. 87, 567 (1962).Google Scholar
  27. Edelmann, H., Holtz, S., Powers, E. E.: Rapid radiotherapy for inoperable carcinoma of the breast. Benefits and complications. Amer. J. Roentgenol. 93, 585–599 (1965).Google Scholar
  28. Einarson, L., Hansen, E., Krüger, H. G.: Das elektrische Leitz-Mikroskop-Photometer MPE und seine Anwendung in der Cytophotometrie. Leitz-Mitt. Wiss. und Technik Bd./III, Nr. 5, Wetzlar 1965.Google Scholar
  29. Ellis, F.: Fractionation and dose-rate. I. The dose-time relationship in radiotherapy. Brit. J. Radiol. 36, 423 (1963).Google Scholar
  30. Elkind, M. M.: Cellular aspects of tumor therapy. Radiology, 74, 529 (1960).PubMedGoogle Scholar
  31. Fautrez, J.: Teneur en ADN et volume nucléaire. In: Handbuch der Histochemie, Bd. III Nukleinsäuren, 3. Teil. Hrsg. Graumann, Neumann. Stuttgart: Fischer 1966.Google Scholar
  32. Feulgen, R., Roßenbeck, H.: Mikroskopisch-chemischer Nachweis einer Nukleinsäure vom Typ Thymusnukleinsäure und die darauf beruhende elektive Färbung von Zellkernen in mikroskopischen Präparaten. Z. physiol. Chem. 135, 203 (1924).Google Scholar
  33. Freund, L.: Zur Geschichte der Schwachbestrahlung. Strahlentherapie 23, 593 (1927).Google Scholar
  34. Freund, L.: Die gegenwärtige Methode und Erfolge der Krebsbestrahlung mit verteilten Dosen. Strahlentherapie 37, 795 (1930).Google Scholar
  35. Friedrich, W., Krönig, B.: Zit. nach H. R. Schinz: 60 Jahre Medizinische Radiologie. Probleme und Empirie. Stuttgart: Thieme 1959.Google Scholar
  36. Fritz-Niggli, H.: Strahlenbiologie. Stuttgart: Thieme 1959.Google Scholar
  37. Gärtner, H.: Strahlenbiologische Untersuchungen mit schnellen Elektronen und Röntgenstrahlen an Gewebekulturen. Strahlentherapie 82, 539 (1950).PubMedGoogle Scholar
  38. Gavalfi, S., Wachsmann, F.: Über die Wirkung einzeitig und fraktioniert verabreichter Röntgenstrahlen auf Rattenhoden. Strahlentherapie 118, 153–158 (1962).Google Scholar
  39. Glauner, R.: Die Entzündungsbestrahlung. Stuttgart: Thieme 1951.Google Scholar
  40. Glockner, R., Langendorff, H., Reiß, A.: Gesetzmäßigkeiten der Zeitfaktorwirkung bei Röntgenbestrahlung. Strahlentherapie 42, 148 (1931).Google Scholar
  41. Graumann, W, Neumann, U.: Handbuch der Histochemie. Bd. I, Teil 1. Stuttgart: Fischer 1958.Google Scholar
  42. Grundmann, E.: Die Zystospektrophotometrie im sichtbaren Spektralbereich. In: Zyto-und Histochemie in der Hämatologie. Hrsg. H. Merker, 9. Freiburger Symposium 1962, Göttingen-Berlin-Heidelberg: Springer 1963.Google Scholar
  43. Grünzig, G.: Volumetrische und autoradiographische Untersuchung über den Einfluß von Zeit und Dosis auf das Wachstum experimenteller Tiertumoren. Dissertation Heidelberg, 1968.Google Scholar
  44. Harbers, E.: Zit. nach E. Scherer und H. St. Stender: Strahlenpathologie der Zelle. Stuttgart: Thieme 1963.Google Scholar
  45. Harms, I., Kuttig, H.: Physikalisch-technische Grundlage der Strahlentherapie mit Caesium-137 Röntgenblätter 18, 10 (1965).Google Scholar
  46. Hilwig, S.: Der Einfluß der Einzeldosis und der Fraktionierung auf das Wachstum des WalkerCarcinoms der Ratte bei Bestrahlung mit schnellen Elektronen. Dissertation Heidelberg, 1966.Google Scholar
  47. Hobik, H. P.: Quantitative Veränderungen der DNS und RNS in der Rattenleberzelle während der Carcinogenese durch Diäthylnitrosamin. Beitr. path. Anat. 127, 25 (1962).Google Scholar
  48. Hofmann, D., Wachsmann, F.: Ergebnisse der vergleichsweisen Bestrahlung von Impftumoren mit Röntgenstrahlung von 180 kV und schnellen Elektronen von 5 MeV. Strahlentherapie 86, 288 (1952).Google Scholar
  49. Holfelder, H.: Die geeignete zeitliche Verteilung der Röntgendosis, „das Problem“ in der Strahlentherapie. Arch. f. klin. Chir. 1 /2, 134 (1925).Google Scholar
  50. Holthusen, H.: Beiträge zur Biologie der Strahlenwirkung. Untersuchung an Ascarideneiern. Arch. Physiol. 1, 187 (1921).Google Scholar
  51. Holthusen, H.: Der Zeitfaktor bei der Röntgenbestrahlung. Vortrag, gehalten auf der Vortragsreihe der Dtsch. Röntgengesellschaft und Gesellschaft für Strahlentherapie in Bonn am 30, 10. 1925Google Scholar
  52. Holthusen, H.: veröffentlicht: Strahlentherapie 21, 275 (1926).Google Scholar
  53. Holthusen, H.: Frage der räumlichen und zeitlichen Verteilung der Dosis. Strahlentherapie 21, 275 (1926).Google Scholar
  54. Holzknecht, G.: Das Chromoradiometer. Congr. Int. d’Electr., 1902.Google Scholar
  55. Holthusen, H.: Röntgentherapie, Revision und neuere Entwicklung. 9 Vorträge. München: Urban & Schwarzenberg 1924.Google Scholar
  56. Holthusen, H.: Schwachbestrahlung. Strahlentherapie 24, 722 (1927).Google Scholar
  57. Holthusen, H.: Pordes, F.: Zur Erkenntnis vom Wesen der Röntgenwirkung. Strahlentherapie 20, 555 (1925).Google Scholar
  58. Howard, E., Harrington, A.: Zit. nach E. Scherer und H.-St. Stender: Strahlenpathologie der Zelle. Stuttgart: Thieme 1963.Google Scholar
  59. Kelly, G.: Zit. nach E. Scherer und H.-St. Stender: Strahlenpathologie der Zelle. Stuttgart: Thieme 1963.Google Scholar
  60. Hug, O.: Die akuten Allgemeinreaktionen bei Ganz-und Teilkörperbestrahlung. In: Strahlenbiologie, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Krebsforschung. Ergebnisse 1952–1958. Stuttgart: Thieme 1959.Google Scholar
  61. Kahlstorf, A., Zuppinger, A.: Unsere Erfahrungen mit der protrahiertfraktionierten Röntgenbestrahlung nach Coutard. Strahlentherapie 38, 199 (1930).Google Scholar
  62. Kärcher, K. H.: Der heutige Stand der Forschung auf dem Gebiet der relativen biologischen Wirksamkeit schneller Elektronen. Röntgenblätter 18, 208 (1965).Google Scholar
  63. Kärcher, K. H.: Choné, Bauer, H., Kleibel, F Einführung in die klinisch-experimentelle Radiologie. München: Urban & Schwarzenberg 1964.Google Scholar
  64. Kärcher, K. H. Kato, H. T.: Die Veränderungen der Isoenzyme der Laktat-Dehydrogenase nach Einwirkung ionisierender Strahlen. III. Mitteilung: Ergebnisse der Untersuchung der LDHIsoenzyme der Strahlentherapie. Strahlentherapie 127, 439–451 (1965).PubMedGoogle Scholar
  65. Kärcher, K. H.: Ein Beitrag zum Dosiszeitproblem bei der Therapie mit hochenergetischen Elektronen. Fortschr. Röntgenstr. 105, 3, 353–364 (1964).Google Scholar
  66. Kienböck, R.: Zit. nach A. Köhler: Aus den ersten Jahren der Röntgentiefentherapie. Strahlentherapie 10, 585 (1920).Google Scholar
  67. Kienböck, R.: Zit. nach A. Köhler: Zur Geschichte der Strahlenmessung. Strahlentherapie 56, 106 (1936).Google Scholar
  68. Kingery, R.: Saturation in roentgentherapy. Its estimation and maintenance. A policlinary report. Arch. of derm. J. syph. 1, 423 (1920).Google Scholar
  69. Krönig, B., Friedrich, W.: Die Strahlenbehandlung des Brustkrebses in einer einmaligen Sitzung, Festlegung der Karcinomdosis. Mönch. med. Wschr. 41, 1445 (1916).Google Scholar
  70. Krönig, B., Friedrich, W.: Physikalische und biologische Grundlagen der Strahlentherapie. Sdbd. III zur Strahlentherapie. München: Urban & Schwarzenberg 1918.Google Scholar
  71. Kunkel, H. A.: Zur Frage der Strahlenbelastung des Zellkerns durch Inkorporation von tritium-markiertem Thymidin. Strahlentherapie 118, 46 (1962).Google Scholar
  72. Lettré, H.: Neuere Ergebnisse der experimentellen Krebsforschung. Strahlentherapie 92, 5 (1953).PubMedGoogle Scholar
  73. Linden, W. A.: Zur Frage des biologischen Dosisäquivalents von Co“-Gamma und 200 kV-Röntgenstrahlung. 3. Mitt.: Strahlenbiologische Untersuchungen am Walker-Carcinom der Ratte. Dtsch. Röntgenkongreß 1963, Teil B. München-Berlin: Urban & Schwarzenberg 1964.Google Scholar
  74. Linser, P., Baermann, G.: Über die lokale und allgemeine Wirkung der Röntgenstrahlen. Munch. med. Wschr. 23, 996–999 (1904).Google Scholar
  75. Linser, H.: Das Wachstum lebender Systeme. Umschau 12, 381 (1967).Google Scholar
  76. Lupo, M., Pisani, G., Colombo, V.: Nuovi concetti sulla radiosensibilitä terrutale a diverse modalitä di frazionamento della dose radiazioni ionizzanti da 200 kV a 1,25 MeV. Studio istologico e istocitochimico. Minerva fisioter. (Torino) 5, 5 (1960).Google Scholar
  77. Maass, H., Schulz, K. D.: Strahlenempfindlichkeit verschiedener Phasen des Zellteilungscyklus bei Tumorzellen. Dtsch. Röntgenkongreß 1966, Teil B, München-Berlin-Wien: Urban & Schwarzenberg 1967.Google Scholar
  78. Medau, H.-J.: Einfluß der Einzeldosis und zeitlicher Verteilung auf den DNS-Gehalt an Tumorzellkernen. Dissertation Heidelberg, 1967.Google Scholar
  79. Meyer, H.: Die biologischen Grundlagen der Röntgentherapie, I. Strahlentherapie 1, 151 (1912).Google Scholar
  80. Mitchell, M.: Zit. nach E. Scherer und 11.-St. Stender: Strahlenpathologie der Zelle. Stuttgart: Thieme 1963.Google Scholar
  81. Oehlert, W., Schulze, B.: Die Kerngröße als Ausdruck der synthetischen Aktivität des Kerns. Beitr. path. Anat. 123, 101 (1960).Google Scholar
  82. Parchwitz, H. K.: Strahlenwirkung auf Tumorzellen. In: Strahlenpathologie der Zelle. Hrsg. E. Scherer und H.-St. Stender. Stuttgart: Thieme 1963.Google Scholar
  83. Pearse, E.: Histochemistry. London: 2nd Ed. Churchill 1960.Google Scholar
  84. Pfahler, G. E.: The saturation method in roentgentherapy as applied to deep seated malignant disease. Brit. J. Radio. 31, 45 (1926).Google Scholar
  85. Pfahler, G. E.: Über die Sättigungsmethode in der Röntgentherapie tiefliegender maligner Geschwülste. I. Int. Kongr. f. Radiologie in London. Strahlentherapie 25, 597 (1927).Google Scholar
  86. Pisani, G., Romanini, A.: Variazioni istochemische del connettivo di neoplasie mammarie sottoposte a Roentgenterapia. Nota II a: Il comportamento dell’acido desossiribonucleico. Riv. Istochim. norm. pat. (Milano): 1, 423 (1955).Google Scholar
  87. Pohlit, W.: Wirkung und Dosierung ionisierender Strahlung. Röntgenpraxis 17, 285 (1964).PubMedGoogle Scholar
  88. Rajewsky, B.: Strahlendosis und Strahlenwirkung. Stuttgart: Thieme 1956.Google Scholar
  89. Reisner, E. H., jr., Keating, P.: Proc. Soc. exp. Biol. 96, 112 (1957).PubMedGoogle Scholar
  90. Sabouraud, S., Noirée, E.: Zit. nach H. R. Schinz: 60 Jahre medizinische Radiologie. Probleme und Empirie. Stuttgart: Thieme 1959.Google Scholar
  91. Sandritter, W.: Einfluß der Vorbehandlung des Untersuchungsmaterials für die UV-Photometrie. Acta Histochem. 9, 180 (1960).PubMedGoogle Scholar
  92. Sandritter, W.: Exp. Cell Research 20, 264 (1960).Google Scholar
  93. Sandritter, W.: Cytophotometrische Messungen im sichtbaren und UV-Licht. Histochem. 4, 420–437 (1965).CrossRefGoogle Scholar
  94. Schiemer, G.: Aufbau und Betrieb eines einfachen Mikrospektrophotometers (Cytophotometer) für sichtbares Licht. Z. wiss. Mikr. 63, 453 (1956).Google Scholar
  95. Scanlon, P. W.: Initial experience with split-dose periodic radiation therapy. Amer. J. Roentgenol. 84, 632 (1960).PubMedGoogle Scholar
  96. Scherer, E., Stender, H.-St.: Strahlenpathologie der Zelle. Stuttgart: Thieme 1963.Google Scholar
  97. Schinz, H. R.: Gegenwärtige Methoden der Krebsbestrahlung und ihre Erfolge. Strahlentherapie 37, 31–49 (1930).Google Scholar
  98. Schinz, H. R.: Zwei Jahre Forschung und Erfahrung mit dem 31-MeV Betatron am Kantonspital in Zürich. Fortschr. Röntgenstr. 80, 1 (1954).CrossRefGoogle Scholar
  99. Schinz, H- R.: 60 Jahre medizinische Radiologie. Probleme und Empirie. Stuttgart: Thieme 1959.Google Scholar
  100. Schinz, H- R.: Zuppinger, A.: Bericht über die Züricher Erfahrungen mit protrahiert-fraktionierter Röntgenbestrahlung der Jahre 1929–1932 bei Tumoren der oberen Luft-und Speisewege. Strahlentherapie 50, 237 (1934).Google Scholar
  101. Schmermund, H. J., Heinrich, H. L.: Vergleichende Untersuchung über die Wirkung von Röntgenstrahlen und schnellen Elektronen eines 6 MeV-Betatrons auf Wachstums-und Kernteilungsvorgänge der Vicia faba equina. Strahlentherapie 86, 227 (1952).Google Scholar
  102. Schoen, D., Gerhardt, P.: Das Für und Wider der unterbrochenen Serienbestrahlung. Strahlentherapie Sdbd. 61 B, (1964).Google Scholar
  103. Schubert, G.: Wirkungen schneller Elektronen eines 6-MeV-Betatrons auf das Ehrlich-Karcinom der Maus. Strahlentherapie 81, 233 (1950).Google Scholar
  104. Schumacher, W.: Die Änderung des Bestrahlungsrhythmus. Symposium an High-Energy Electrons. Montreux 1964. Berlin-Göttingen-Heidelberg: Springer 1965.Google Scholar
  105. Schwarz, G.: Die fortgesetzte Kleindosis und deren biologische Begründung. Strahlentherapie 19, 325 (1925).Google Scholar
  106. Seidel, A., Sandritter, W.: Cytophotometrische Messungen des DNS-Gehaltes eines Lungenade-noms und einer malignen Lungenadenomatose. Z. Krebsforsch. 65, 555 (1962).Google Scholar
  107. Seitz, L., Wintz, H.: Grundsätze der Röntgenbestrahlung des Gebärmutterkrebses. Die Karcinomdosis. Mönch. med. Wschr. 4, 89 (1918).Google Scholar
  108. Stern, K. G., Brasch, A., Huber, W.,: Zit. nach W. Dittrich und G. Schubert: Strahlentherapie 92, 549 (1953) und (J. Polymer. Sci. 1950 ).Google Scholar
  109. Stacey, A., Alexander, P.: Zit. nach Z. M. Bacq und P. Alexander: Grundlagen der Strahlenbiologie. Stuttgart: Thieme 1958.Google Scholar
  110. Tubiana, M.: Radiobiologische Grundlagen der Strahlentherapie. Dtsch. RöntgenkongreB 1966, Teil B, 228–233. Sdbd. zur Strahlungstherapie 64. München-Berlin-Wien: Urban & Schwarzenberg.Google Scholar
  111. Wachsmann, F.: Unterschiede in der biologischen Wirkung normaler und ultraharter Strahlungen. Strahlentherapie 81, 272 (1950).Google Scholar
  112. Wachsmann, F.: Therapie mit ultraharten Röntgenstrahlen und energiereichen Korpuskeln. Strahlentherapie 86, 440 (1952).Google Scholar
  113. Weitzel, G.: Frühreaktion bei Elektronentherapie. Sonderdruck aus Symposium an High-Google Scholar
  114. Energy Electron, Montreux 1964. Berlin-Göttingen-Heidelberg: Springer 189–198 (1965). Werner, R.: Die Rolle der Strahlentherapie bei der Behandlung der malignen Tumoren. Strahlentherapie 1, 100 (1912).Google Scholar
  115. Wideröe, R.: Die Zweikomponenten-Theorie der Strahlung und ihre Bedeutung für die Strahlentherapie. Dtsch RöntgenkongreB 1966, Teil B, Sdbd. zur Strahlentherapie 64, 94–104. München-Berlin-Wien: Urban & Schwarzenberg 1967.Google Scholar
  116. Wieland, C.: Die fraktionierte Bestrahlung mit hohen Einzeldosen in der Telegammatherapie aus klinisch-radiologischer und experimenteller Sicht. Habilitationsschrift der Universität Heidelberg, 1968.Google Scholar
  117. Wintz, H.: Untersuchungen über den Zeitfaktor. Strahlentherapie 42, 591 (1931).Google Scholar
  118. Wintz, H.: Vergleich der Dosen bei der protrahiert-fraktionierten und bei der einzeitigen Röntgenbestrahlung. Strahlentherapie 48, 535 (1933).Google Scholar
  119. Zollinger, H. U.: Histologische Befunde nach experimenteller Röntgenbestrahlung der Nieren. Schweiz. Z. Path. 14, 446 (1951b).Google Scholar
  120. Zum Winkel, K., v. Keiser, D., Müller, H., Gelinsky, P.: Szintigraphie und Angiographie der Nieren. Strahlentherapie 128, 43 (1965).Google Scholar
  121. Zuppinger, A.: Spätveränderungen nach protrahiert-fraktionierter Röntgenbestrahlung im Bereich der oberen Luft-und Speisewege. Strahlentherapie 70, 361 (1941); 71, 183 (1942).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin · Heidelberg 1970

Authors and Affiliations

  • K.-H. Kärcher
    • 1
  1. 1.Vorstand der Strahlentherapeutischen Klinik und des Instituts für klinische StrahlenbiologieUniversität WienDeutschland

Personalised recommendations