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Einleitung

  • Friedrich Schaller
Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 78)

Zusammenfassung

Der natürlich gewachsene Erdboden ist nicht nur ein Gemenge toter mineralischer und organischer Zerfallsprodukte, sondern zugleich auch Lebensraum einer vielgestaltigen Lebensgemeinschaft. Die höheren Pflanzen durchsetzen ihn mit ihrem Wurzelwerk; Pilze, Algen, Bakterien überziehen die Wände seiner Hohlräume; und in diesen wimmelt tausendfältiges tierisches Leben. Die wenigen größeren Bodentiere, die sich aktiv ihre eigenen Wege durch das Erdreich graben oder bohren, sind wohl allgemein bekannt: Maulwurf, Wühlmäuse, Engerlinge, Maulwurfsgrillen, Regenwürmer, um nur die bekanntesten zu nennen. Ihnen sieht man ihre Herkunft gleich an: sie sind entweder von wurmförmiger Gestalt, so daß sie sich leicht durch weicherenBoden zwängen können, oder sie haben besondere Grabwerkzeuge, wie Maulwurf und Maulwurfsgrille (Abb. i). Ungleich arten- und individuenreicher ist die Gemeinschaft der kleineren Bodentiere, die lediglich in pflanzlichen Bodenteilen Gänge nagen können, sonst aber auf das schon vorhandene Lückensystem angewiesen sind. Von ihnen weiß der Laie kaum etwas, und auch die Bodenkundler und Biologen haben erst in den letzten Jahrzehnten Näheres von ihnen und ihrem Leben und Treiben erfahren.

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Copyright information

© Springer-Verlag OHG. Berlin · Göttingen · Heidelberg 1962

Authors and Affiliations

  • Friedrich Schaller
    • 1
    • 2
  1. 1.An der Technischen HochschuleDeutschland
  2. 2.Naturhistorischen Museums BraunschweigDeutschland

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