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Lebensbedingungen des tropischen Regenwaldes

  • Erwin Bünning
Chapter
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Part of the Verständliche Wissenschaft book series (VW, volume 56)

Zusammenfassung

Wo zwischen den Wendekreisen nicht nur das Wechseln kalter und warmer Jahreszeiten fehlt, sondern auch ausgesprochen trockene Monate nicht vorkommen, entwickelt sich, sofern der Mensch nicht störend eingreift, ein immergrüner Wald. Schimper bezeichnete ihn als tropischen Regenwald. Nicht so sehr die hohe Temperatur und auch nicht eigentlich die jährliche Gesamtregenmenge sind für ihn notwendig, sondern vielmehr die Gleichmäßigkeit der Bedingungen während des ganzen Jahres. Der wärmste Monat ist oft nur 0,5 – 1 ° wärmer als der kälteste (Abb. 1), und der „trockenste“ Monat kann noch 3 mal so viel Regen haben wie der regenreichste bei uns (Abb. 2). In Höhen von 1500 m an, wo die durchschnittliche Tagestemperatur nicht mehr wie im Tiefland 25–300, sondern nur noch 15–200 erreicht, kann die Vegetation, bedingt durch die noch strengere Einhaltung gleichmäßig hoher Feuchtigkeit, sogar üppiger sein als in tieferen Lagen.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1956

Authors and Affiliations

  • Erwin Bünning
    • 1
  1. 1.Universität TübingenDeutschland

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