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Zusammenfassung

Unter Pupillotonie verstellt man eine meist einseitige Pupillenstörung, bei der am erkrankten Auge bei der klinischen Prüfung die Lichtreaktion meist aufgehoben oder nur sehr gering vorhanden ist. Die Naheinstellungsreaktion ist deutlich ausgeprägt. Dabei kommt es jedoch zu einer sehr langsamen und lang anhaltenden Pupillenkontraktion und häufig zu Störungen der Akkommodation. Die Wiedererweiterung beim Blick in die Ferne verläuft ebenfalls tonisch und dauert oft länger als die Verengerung. Es besteht meistens eine Anisokorie, wobei im Hellen die erkrankte Pupille und im Dunkeln die gesunde Pupille weiter ist.

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Literatur

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Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1973

Authors and Affiliations

  • W. D. Schäfer
    • 1
    • 2
  1. 1.HeidelbergDeutschland
  2. 2.Univ.-AugenklinikWürzburg.Deutschland

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