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Kryopexie mit Kontaktglas

  • C. Hilsdorf
Part of the Symposion der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft book series (OPH.GES.)

Zusammenfassung

Netzhautdefekte lassen sieh mit Kälte ebenso sicher wie mit Diathermie oder Photokoagulation verschließen (Lincoff u. Mitarb., 1970). Voraussetzungen für eine erfolgreiche Kältekoagulation sind präzise Dosierung und Lokalisation jedes einzelnen Kälteeffektes (Hilsdorf, 1968). Präzise Dosierung heißt: Kälteeinwirkung von außen durch die Augenwände bis zur Lamina limitans interna der Retina. Exakte Lokalisation heißt: Nur Kälteeinwirkung an den gefährdeten Stellen und ihrer unmittelbaren Umgebung. Beides ist nur bei simultaner Anwendung von Kälte und Funduskontrolle möglich. Hierfür steht uns das bewährte 3-Spiegel-Kontaktglas von Goldmann zur Verfügung. Während der Fundusbiomikroskopie kann man die Kryode an entsprechender Stelle am Bulbus aufsetzen und durch Verschieben einen Impressionsbuckel über dem Netzhautdefekt erzeugen (Abb. 1). Auf diese Weise läßt sich jeder Kälteeffekt optisch einwandfrei lokalisieren und optimal dosieren.
Abb. 1.

Schematische Darstellung der Lokalisation und Dosierung des Kälteeffektes unter Sicht des 3-Spiegel-Kontaktglases von Goldmann

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Literatur

  1. Bangerter, A., Hilsdorf, C.: Das Kontaktglas von Goldmann bei Kältecoagulationen der Netzhaut. Docum. Ophthal. (Den Hang) 26, 711–718 (1969).CrossRefGoogle Scholar
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  3. Hilsdorf, C.: Kälte-eoagulation unter Sicht des Goldmannsehen Kontaktglases. Vortrag anläßlich der 41. Versammlung Rhein-Mainischer Augenärzte in Frankfurt, Nov. 1968. Bücherei d. Augenarztes 53, 53–61. Stuttgart: Enke 1970.Google Scholar
  4. Lincoff, H.: Die Retinaadhäsion nach Kryopexie. Klin. Mbl. Augenheilk. 156, 771–783 (1970).PubMedGoogle Scholar

Copyright information

© J. F. Bergmann, München 1971

Authors and Affiliations

  • C. Hilsdorf
    • 1
  1. 1.St. GallenSwitzerland

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