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Organisatorische Gestaltung im Zusammenhang mit der PPS-Systemeinführung

  • Torsten Stein
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Zusammenfassung

Der in Kapitel 6 aufzustellende Handlungsrahmen wird auf die Grundsätze für die Auswahl und Einführung von PPS-Systemen auszurichten sein, wie sie aus Kapitel 2 „Auswahl und Einführung von PPS-Systemen in der Praxis“hervorgegangen sind. An erster Stelle steht dabei der Grundsatz, daß konzeptionelle Vorstellungen über die Gestalt der Ablauforganisation das Vorhaben leiten müssen. Wenn die Arbeitsabläufe beim Einsatz eines neuen PPS-Systems weitgehend unreflektiert und unverändert bleiben, verliert die Unternehmung Verbesserungspotentiale, die bei einer bewußten Erneuerung des Aufgabengefüges ausgeschöpft werden können. Mit den folgenden Ausführungen wird eine formale und inhaltliche Basis für die organisatorische Gestaltung entwikkelt. Dabei ist im Rahmen dieses Abschnittes zu erörtern, aus welchen Bestandteilen sich die Beschreibung einer Organisationskonzeption zusammensetzt. Anschließend wird eine geeignete Darstellungsmethode ausgewählt und erläutert. In Abschn. 5.4 wird ein konkretes Leitbild für die künftige Organisationsstruktur errichtet, um dem zu entwickelnden Vorgehensmodell neben dem DV-technischen auch einen organisatorischen Anwendungsbezug zu geben.

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Literature

  1. 1.
    Vgl. sinngemäß auch Krüger (1994), S. 13 und Kern (1992), S. 77. Die organisationstheoretische Literatur stellt dieser instrumenteil geprägten Grundauffassung den institutionalen Organisationsbegriff gegenüber. Zur vertiefenden Auseinandersetzung vgl. Schanz (1992), Sp. 1459ff., der auch gemeinsame Aspekte beider Sichtweisen herausstellt.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Hoffmann (1992), Sp. 208, der ebenso wie Kosiol (1976), S. 32 betont, daß es sich hierbei um zwei Betrachtungsweisen des gleichen Gegenstandes handelt, dessen Trennung nur gedanklich möglich ist.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Hoffmann (1992), Sp. 208 und Schanz (1992), Sp. 1466.Google Scholar
  4. 4.
    Vgl. Hill/Fehlbaum/Ulrich (1989), S. 130. Dabei ist die Besetzung einer Stelle nicht auf eine einzelne Person eingeschränkt, vgl. Klotz (1993), S. 15 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Gaitanides (1983), S. 2.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Krüger (1994), S. 119 und Gaitanides (1982), S. 22 und S. 62.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. Davenport (1993), S. 5.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Elgass/Krcmar (1993), S. 43 ebenso wie Gausemeier/Fahrwinkel (1994), S. 59, die von Leistungserstellungs- bzw. Geschäftsprozessen sprechen.Google Scholar
  9. 9.
    Vgl. Gaitanides (1983), S. 22.Google Scholar
  10. 10.
    Vgl. sinngemäß auch Scheer (1994), S. 61. Zum Transaktionsbegriff im engen, auf Datenbank-Operationen bezogenen Sinne vgl. Schwarze (1994a), S. 183. Die Begriffsabgrenzung zwischen Aufgaben und Funktionen wurde in Abschn. 2.1.1 „Begriffsbestimmungen“, S. 11 vorgenommen.Google Scholar
  11. 11.
    Im Gegensatz hierzu verwendet Jost (1993), S. 11 den Begriff der Prozeßketten, um die Verknüpfung unterschiedlicher Prozesse zu bezeichnen.Google Scholar
  12. 12.
    Vgl. Davenport (1993), S. 7 ebenso wie Gausemeier/Fahrwinkel (1994), S. 59. Eine ähnliche Einteilung wählt Scheer, indem die Logistik, der Leistungsentwurf sowie übergreifende Informations- und Koordinationssysteme als wichtigste Unternehmungsprozesse identifiziert werden. Dabei bezeichnet der letztgenannte Prozeß im wesentlichen die Aktivitäten des Rechnungswesens, während der Logistik-Prozeß im Rahmen der dort gegebenen Definition mit der Auftragsabwicklung übereinstimmt, vgl. Scheer (1994), S. 85f. und S. 90. Im weiteren Verlauf seiner Ausführungen geht der Autor jedoch darüber hinaus, indem auch Fragen der Personalwirtschaft als Logistikproblem behandelt werden, vgl. Scheer (1994), S. 479ff.Google Scholar
  13. 13.
    Vgl. Schweitzer (1967), S. 286 und S. 291, der dabei unter Prozeßelementen einzelne (Teil-)Aufgaben versteht.Google Scholar
  14. 14.
    Vgl. Kosiol(1976), S.49.Google Scholar
  15. 15.
    Vgl. Krüger (1992), Sp. 221ff. Die Vorstellung, daß die Aufgabe als zentrale Kategorie der organisatorischen Gestaltung zu betrachten ist, wird auf die Veröffentlichungen von Nordsieck aus den dreißiger Jahren dieses Jahrhunderts zurückgeführt, vgl. Shimizu (1992), Sp. 1558.Google Scholar
  16. 16.
    Vgl. Scheer (1994), S. 13.Google Scholar
  17. 17.
    Vgl. Scheer (1994), S. 13 und Krüger (1992), Sp. 232.Google Scholar
  18. 17a.
    Geringfügig modifizierte Fassung der Darstellung von Krüger (1992), Sp. 222, ergänzt um die Ausführungen von Scheer (1994), S. 12f.Google Scholar
  19. 18.
    Vgl. Gutenberg (1983), S. 70f. ebenso wie Schneeweiß (1992), S. 20.Google Scholar
  20. 19.
    Vgl. Jordt (1958), S. 52.Google Scholar
  21. 20.
    Vgl. Scheer (1992a), S. 62.Google Scholar
  22. 21.
    Vgl. Scheer (1991a), S. 1.Google Scholar
  23. 22.
    Vgl. sinngemäß auch Mattheis (1993), S. 7.Google Scholar
  24. 23.
    Vgl. Waeber (1991), S. 36 sowie die dort genannte Literatur.Google Scholar
  25. 24.
    Vgl. Scheer (1994), S. 82f. sowie Hars/Zimmermann/Scheer (1993), S. 21, wonach aus Funktionsmodellen z.T. Struktogramme generiert werden, aus denen sich der Programmcode ableiten läßt.Google Scholar
  26. 25.
    Vgl. sinngemäß auch Scheer (1994), S. 18.Google Scholar
  27. 26.
    Vgl. Scheer (1994), S. 18f. und S. 82.Google Scholar
  28. 27.
    Vgl. Doumeingts/Chen (1992), S. 29 sowie Groditzki (1989), S. 60. Balzert (1982), S. 129 und S. 180 nennt die Organisationsplanung explizit als möglichen Anwendungsbereich für die SADT-Methode. Zu rechnergestützten Planungssystemen, die SADT verwenden, vgl. Banerjee/Burgmeier/Dalluege/Krauth/Mendoza (1993), S. 24 sowie Steinle/Thewes (1989), S. 138.Google Scholar
  29. 28.
    Vgl. Balzert (1982), S. 123f.Google Scholar
  30. 29.
    Vgl. Mattheis (1993), S. 49.Google Scholar
  31. 30.
    Vgl. Scheer (1994), S. 18.Google Scholar
  32. 31.
    Vgl. Keller/Nüttgens/Scheer (1992), S. 2.Google Scholar
  33. 32.
    Nach Keller/Nüttgens/Scheer (1992), S. 10 sind Ereignisse ein eingetretener Zustand, der einen zeitpunktbezogenen Sachverhalt abbildet und den weiteren Ablauf im Informationssystem determiniert.Google Scholar
  34. 33.
    Vgl. Jost (1994), S. 90ff. sowie Eclectic Solutions (1989), S. 4ff. und Meta Software (1990), S. 1–1ff.Google Scholar
  35. 34.
    Zur genannten Überprüfung und weiteren Syntax-Kontrollen vgl. Meta Software (1990), S. 2–93.Google Scholar
  36. 35.
    Vgl. Marca/McGowan (1988), S. 8ff.Google Scholar
  37. 36.
    Vgl. Ross (1977b), S. 17 ebenso wie Ross/Schoman (1977), S. 11.Google Scholar
  38. 37.
    Vgl. Marca/McGowan (1988), S. 22.Google Scholar
  39. Geringfügig modifizierte Form der graphischen Darstellung von Ross (1977b), S. 18. Vgl. Balzert (1982), S. 118.Google Scholar
  40. 39.
    Vgl. auch SofTech (1976), S. 4–20.Google Scholar
  41. 40.
    Vgl. Balzert (1982), S. 111ff.Google Scholar
  42. 41.
    SADT sieht separate Datenmodelle vor. Dazu wird die Bedeutung der Symbole vertauscht, d.h. Daten werden als Kästen dargestellt, die durch datenerzeugende, datenverwendende und steuernde Aktivitäten miteinander verbunden sind, vgl. Balzert (1982), S. 123f. Zwischen Aktigramm und Datagramm besteht jedoch kein inverser Zusammenhang, vgl. Yeomans (1981), S. 215. Für die Software-Entwicklung werden daher beide Diagrammarten parallel verwendet, vgl. Schulz (1990), S. 61.Google Scholar
  43. 42.
    Vgl. auch Keller/Nüttgens/Scheer (1992), S. 6.Google Scholar
  44. 43.
    Vgl. Roos (1992), S. 10.Google Scholar
  45. 44.
    Vgl. Marca/McGowan (1988), S. 14.Google Scholar
  46. 45.
    Vgl. Ross (1977b), S. 26.Google Scholar
  47. 46.
    Vgl. Marca/McGowan (1988), S. 34.Google Scholar
  48. 47.
    Vgl. sinngemäß auch SofTech (1976), S. 4–6.Google Scholar
  49. 48.
    Vgl. Ross (1977b), S. 26.Google Scholar
  50. 49.
    Vgl. sinngemäß auch Balzert (1982), S. 128.Google Scholar
  51. 50.
    Vgl. Kimm/Koch/Simonsmeier/Tontsch (1979), S. 64.Google Scholar
  52. 51.
    Vgl. sinngemäß auch Elgass/Krcmar (1993), S. 44.Google Scholar
  53. 52.
    Vgl. Zimmermann/Katzy/Plötz/Tanner (1993), S. 69 und sinngemäß auch Quint (1993), S. 83.Google Scholar
  54. 53.
    Vgl. Stucky/Németh/Schönthaler (1989), S. 195.Google Scholar
  55. 54.
    Vgl. Kimm/Koch/Simonsmeier/Tontsch (1979), S. 64.Google Scholar
  56. 55.
    Vgl. Balzert (1982), S. 113.Google Scholar
  57. 56.
    Die verschiedenen Anwendungsformen der Netzplantechnik als Varianten eines einheitlichen Grundmodells werden von Schwarze (1994b), S. 22ff. und S. 96. erläutert. Zu Petri-Netzen vgl. Schuler (1992), S. 19ff. und die dort angegebene Literatur. Die programmunterstützte Vorbereitung und Ergänzung der SADT-Diagramme für die Übergabe an ein Simulations-Tool und die anschließende Konvertierung in Petri-Netze findet sich bei Meta Software (1990), S. 2–120ff. beschrieben. Unter der Bezeichnung‚IDEF‘werden SADT-Aktivitätsmodelle mit dem ‚Entity-Relationship-ModelP (ERM) für die datenorientierte Betrachtung und Petri-Netzen für das dynamische Modell zu einer Methodologie, d.h. einem Methodenbündel kombiniert, vgl. Doumeingts/Chen (1992), S. 27ff. ebenso wie Mattheis (1993), S. 31 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  58. 57.
    Zur Kritik, daß Entscheidungsaspekte mit der SADT-Methode nicht ausreichend in Betracht gezogen werden, vgl. Doumeingts/Chen (1992), S. 29 ebenso wie Keller (1993), S.80.Google Scholar
  59. 58.
    Entscheidungstabellen bringen Bedingungen bzw. Bedingungskombinationen mit unterschiedlichen Folgeaktionen in Verbindung, vgl. Schmidt (1991), S. 327. Die Folgeaktionen sind im Kontext der einzelnen SADT-Kästen durch Ausgabeflüsse repräsentiert.Google Scholar
  60. 59.
    Vgl. auch die entsprechende Empfehlung von Scheer (1992a), S. 90.Google Scholar
  61. 60.
    Vgl. Knof (1992), S. 106ff., insbesondere S. 111.Google Scholar
  62. 61.
    Vgl. Womack/Jones/Roos (1992), S. 103f. ebenso wie Groth/Kammel (1994), S. 30 und S. 74f.Google Scholar
  63. 62.
    Vgl. Davenport (1993), S. 7. Gaitanides stellt heraus, daß das Prinzip der Gliederung der Betriebsaufgaben nach dem Betriebsprozeß von Nordsieck bereits in den 30er Jahren diskutiert wurde, vgl. Gaitanides (1983), S. 5f. und die dort angegebene Literatur. Die funktionale und stark arbeitsteilige Organisationsstruktur wird häufig auf die 1911 veröffentlichten Impulse von Taylor zurückgeführt, vgl. Hill/Fehlbaum/Ulrich (1989), S. 194 ebenso wie Scheer (1992c), Sp. 1041f. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  64. 63.
    Vgl. Kurbel (1993), S. 306.Google Scholar
  65. 64.
    Vgl. auch Keller (1993), S. 36f., der allerdings neben der Aufgabenintegration auch von einer organisatorischen Funktionsintegration spricht, so daß keine begriffliche Konsistenz erreicht wird.Google Scholar
  66. 65.
    Vgl. Knof (1992), S. 205 ebenso wie Berkau/Kraemer/Scheer (1989), S. 3Google Scholar
  67. 66.
    Vgl. Becker (1991), S. 166.Google Scholar
  68. 67.
    Vgl. Kurbel (1993), S. 305f.Google Scholar
  69. 68.
    Vgl. Knof (1992), S. 179.Google Scholar
  70. 69.
    Vgl. Dorninger/Janschek/Olearzick/Röhrenbacher (1990), S. 29 ebenso wie Klotz (1993), S. 183, der die integrierte Anwendungs-Software daher als ein entscheidendes organisatorisches Gestaltungsfeld ansieht.Google Scholar
  71. 71.
    Vgl. Grobel (1992), S. 19f. und S. 103f. sowie im Hinblick auf die Abstimmung von Konstruktionslösungen mit den betriebswirtschaftlichen Abteilungen Steffen (1990), S. 197.Google Scholar
  72. 72.
    Vgl. sinngemäß auch Keller (1993), S. 175 ebenso wie Scheer (1992c), Sp. 1042.Google Scholar
  73. 73.
    Bullinger/Niemeier/Schäfer (1993), S. 123 führen an, daß Entscheidungen an Bereichsgrenzen häufig erneut diskutiert werden.Google Scholar
  74. 74.
    Vgl. Keller (1993), S. 42 ebenso wie Scheer (1993), O.S.Google Scholar
  75. 75.
    Dieser Vorgang wird in der Literatur als Job Enrichment bezeichnet. In Ergänzung zu rein operativen Tätigkeiten treten hier auch vorbereitend-planende und kontrollierende Aufgaben hinzu, vgl. Kern (1992), S. 19 ebenso wie Hill/Fehlbaum/Ulrich (1989), S. 306f. und die dort genannte Literatur.Google Scholar
  76. 76.
    Vgl. REFA (1987), S. 40. Zur vertiefenden Darstellung der Humanisierungsaspekte als Begründung für ganzheitliche Tätigkeitsstrukturen vgl. Klotz (1993), S. 4 und S. 36f. sowie die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  77. 77.
    Vgl. Gaitanides (1983), S. 153.Google Scholar
  78. 78.
    Vgl. Grobel (1992), S. 125 ebenso wie Klimmer (1995), S. 51 und REFA (1987), S. 40.Google Scholar
  79. 79.
    Vgl. Grobel (1992), S. 109ff.Google Scholar
  80. 80.
    Vgl. Klotz (1993), S. 36.Google Scholar
  81. 81.
    Vgl. Tönshoff/Hamelmann (1993), S. 47f.Google Scholar
  82. 83.
    Vgl. Hill/Fehlbaum/Ulrich (1989), S. 176ff. sowie REFA (1992), S. 81. Der Begriff ‚Objekt‘wird im allgemeinen synonym für die Worte Gegenstand oder Sache verwendet, so daß Objektorientierung in diesem Sinne das Zurechtfinden anhand von Gegenständen bedeutet, vgl. Keller/Nüttgens/Scheer (1992), S. 7.Google Scholar
  83. 84.
    Vgl. Sauerbrey (1988a), S. 22.Google Scholar
  84. 85.
    Vgl. beispielsweise die entsprechenden Gestaltungsempfehlungen von Sauerbrey (1988b), S. 246f. und Grobel (1992), S. 146 sowie die Ausführungen von Rommel/Brück/Diederichs/Kempis/Kluge (1993), S. 173 zu den Ergebnissen einer Langzeitstudie der Fa. McKinsey 8c Company, Inc. über die Erfolgsfaktoren bei deutschen Maschinenbau-Unternehmungen und Komponentenherstellern.Google Scholar
  85. 86.
    Vgl. Klotz (1993), S. 80.Google Scholar
  86. 87.
    Scheer (1992b), S. 299f. spricht im diesem Zusammenhang von einer Komplexitätsreduktion durch Verringerung der zu bearbeitenden Objekte.Google Scholar
  87. 88.
    Die Clusteranalyse als Methode zur strukturierten Klassifizierung von Daten wird von Kaufmann/Pape (1984), S. 371ff. ausführlich beschrieben.Google Scholar
  88. 89.
    Vgl. Keller (1993), S. 159ff., insbesondere S. 161 und S. 164f. sowie zur Vertiefung die dort angegeben Literatur.Google Scholar
  89. 90.
    Zur Produktsparte vgl. das Projektbeispiel von König (1994), S. 65. Planungsinseln werden von Scheer (1992b), S. 300f. skizziert und durch die Ausführungen von Keller (1993), S. 168ff. konzeptionell vertieft.Google Scholar
  90. 91.
    Vgl. Keller (1993), S. 169.Google Scholar
  91. 92.
    Vgl. Keller (1993), S. 152f. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  92. 93.
    In der Literatur wird in diesem Zusammenhang formuliert, daß ausgeprägte Abteilungshierarchien dem Integrationsgedanken von CIM entgegenstehen, vgl. Berkau/Kraemer/Scheer (1989), S. 5 und sinngemäß auch Mattheis (1993), S. 156.Google Scholar
  93. 94.
    Vgl. Bullinger/Niemeier/Schäfer (1993), S. 123. Mattheis (1993), S. 160 schildert am Beispiel der Ausschußproduktion die Vielfalt der möglichen Fehlerquellen. Daran wird der zeitliche Umfang erkennbar, den die Suche nach Verantwortlichen annehmen kann.Google Scholar
  94. 95.
    Die Bedeutung von selbststeuerungsfähigen dezentralen Organisationseinheiten auf der operativen Ebene für den Unternehmungserfolg betonen Rommel/Brück/Diederichs/Kempis/Kluge (1993), S. 164.Google Scholar
  95. 96.
    Vgl. Rommel/Brück/Diederichs/Kempis/Kluge (1993), S. 174f.Google Scholar
  96. 97.
    Vgl. König (1994), S. 65f.Google Scholar
  97. 98.
    Vgl. sinngemäß auch Hinterhuber (1992), S. 7.Google Scholar
  98. 99.
    Zum sog. Kompetenzangstsyndrom im Zusammenhang mit dezentralisierten Organisationsstrukturen vgl. Hirschberger-Vogel (1990), S. 59 und die dort genannte Literatur.Google Scholar
  99. 100.
    Vgl. Gaitanides (1983), S. 139 ebenso wie Grobel (1992), S. 112.Google Scholar
  100. 101.
    Vgl. Grobel (1992), S. 129ff. und S. 122.Google Scholar
  101. 102.
    Vgl. Grobel (1993), S. 146.Google Scholar
  102. 103.
    Vgl. sinngemäß auch Grob (1994), S. 126 und Goold (1991), S. 73f.Google Scholar
  103. 104.
    Vgl. Shimizu (1992), Sp. 1561, der in diesem Spannungsfeld eine mögliche Erklärung für die erfolgreiche japanische Betriebsorganisation sieht.Google Scholar
  104. 105.
    Vgl. Frese (1993), S. 90ff. Dabei sind hier horizontale Leistungsverflechtungen angesprochen. In den vorangegangenen Ausführungen zur prozeßorientierten Ablauforganisation stellten die vertikalen Interdependenzen der Aufgaben mit dem entsprechenden Koordinationsbedarf ein wesentliches Argument zugunsten einer geringeren Arbeitsteilung dar. In beiden Fällen entstehen die Verflechtungen aus dem Verfahrensgrundsatz, umfassende Gesamtprobleme zunächst aufzuteilen, um nachfolgend die Abstimmung der Teilaktivitäten durch Koordination sicherzustellen, so daß Frese (1993), S. 40 vom „… grundlegenden Dilemma arbeitsteiliger Systeme“spricht.Google Scholar
  105. 106.
    In Abschn. 2.3.3 „Inbetriebnahmeverlauf und Systemintegration“wurde das Beispiel von Materialien genannt, die in mehreren Produktgruppen verwendet und bisher zentral beschafft wurden. Scheer (1994), S. 26 führt in diesem Zusammenhang aus, daß bei einer rein produktgruppenorientierten Handlungsweise gegenüber Lieferanten bei Preisverhandlungen nicht alle Bestellungen eingebracht werden, sondern jeweils nur die Aufträge einer Gruppe.Google Scholar
  106. 107.
    Vgl. Scheer (1993), O.S.Google Scholar
  107. 108.
    Vgl. Kuhn (1990), S. 181.Google Scholar
  108. 109.
    Vgl. Scheer (1994), S. 26f., der von hybriden Organisationsstrukturen spricht.Google Scholar
  109. 110.
    Vgl. Grob (1994), S. 126f.Google Scholar
  110. 111.
    Die Bedeutung einer rechnergestützten Ablaufsteuerung für die Koordination interdependenter Aufgaben betont Klotz (1993), S. 137ff., insbesondere S. 142.Google Scholar
  111. 112.
    Vgl. Gaitanides (1983), S. 181 und S. 185.Google Scholar
  112. 113.
    Ein typisches Beispiel für Produktionskapazitäten, die konkurrierenden Zugriffen unterliegen, sind Anlagen zur Oberflächenbehandlung wie etwa Galvanik-Bäder. Zur Vereinbarung von kapazitätsbezogenen Leistungsraten als Steuerungskonzeption für zentrale Ausführungsabteilungen vgl. Zülch/Grobel (1993), S. 5.Google Scholar
  113. 112a.
    Die linke Seite der Abbildung entspricht einem geringfügig modifizierten Auszug der graphischen Darstellung von Scheer (1991a), S. 15. Zur vertiefenden Differenzierung von fallweise auftretenden und fest installierten Formen der personalen Koordination vgl. Gaitanides (1983), S. 220ff. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  114. 115.
    Gaitanides (1983), S. 19 kritisiert, daß die Ablauforganistion oft als Abfallprodukt der Aufbauorganisation betrachtet wird. Indessen ist es Gegenstand einer prozeßorientierten Organisationsgestaltung bzw. einer Prozeßorganisation, die Stellen- und Abteilungs bildung unter Berücksichtigung spezifischer Erfordernisse des Ablaufs vorzunehmen, so daß die Gestaltung des Prozeßablaufs die Stellenzahl bestimmt, ebd. S. 62 und S. 103. Eine Vorgehensweise zur Organisationssynthese auf der Basis vorher modellierter Unternehmungsfunktionen bzw. -tätigkeiten skizzieren auch Zimmermann/Katzy/Plötz/Tanner (1993), S. 68ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Torsten Stein
    • 1
  1. 1.Industrieplanung und Organisation (i+o) GmbHHeidelbergDeutschland

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