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Darstellung und Überprüfung der Vorgehensmodelle aus der Literatur

  • Torsten Stein
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Zusammenfassung

Nachdem im Kap. 2 die praktischen Verfahrensweisen zur Realisierung von PPS-Systemvorhaben analysiert wurden, ist zu untersuchen, welche Anleitungen die Literatur dafür zur Verfügung stellt. Anhand des entwickelten Anforderungsrahmens soll erkennbar werden, in welchem Umfang die existierenden Vorgehensmodelle dazu geeignet sind, den in Abb. 9 des vorangehenden Abschnitts skizzierten Wirkungszusammenhang abzuschwächen bzw. aufzuheben. Somit sind die Ergebnisse der empirischen Untersuchung in Kriterien zur Durchsicht der vorhandenen Konzepte umzusetzen. Anschließend werden die zu betrachtenden Vorgehensmodelle ganzheitlich dargestellt. In Frage kommen dabei nur solche Veröffentlichungen, die über eine kurze Aufzählung der erforderlichen Schritte hinausgehen und die Zusammenhänge des Auswahl- und/oder Implementierungsprozesses näher betrachten. In Abschn. 3.3 werden die Vorgehensmodelle anhand der Überprüfungskriterien verglichen, wobei die einzelnen Aspekte fallweise zu vertiefen sind. Abschließend werden solche Modellelemente gezielt hervorgehoben, die einen besonderen Beitrag zur Problemlösung bieten und daher in die zu entwickelnde Konzeption einfließen.

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Literature

  1. 1.
    Vgl. Steffen (1993), S. 14.Google Scholar
  2. 2.
    Vgl. Schwarze (1995), S. 3.Google Scholar
  3. 3.
    Vgl. Jost (1993), S. 12f. Wie dort werden auch im Rahmen der vorliegenden Untersuchung die Begriffe Vorgehensmodell, -konzept und -methodik als gleichbedeutend angesehen. Die Ausführungen in Kapitel 6 „Vorgehensmodell für den Prozeß der Auswahl, Einführung und Anwendung von PPS-Systemen unter dem Leitmotiv geplanter organisatorischer Veränderungen“werden als Konzeption im Sinne einer klar umrissenen Grundvorstellung bezeichnet, welche die genanten Modelleigenschaften einbezieht.Google Scholar
  4. 4.
    Zu anderen Auffassungen über den Begriffszusammenhang vgl. Daum (1992), S. 61 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  5. 5.
    Vgl. Reschke /Svoboda (1984), S.46 und sinngemäß auch Saynisch (1989), S.710 und S. 722.Google Scholar
  6. 6.
    Vgl. Schwarze (1995), S. 2 und S. 4ff.Google Scholar
  7. 7.
    Zur entsprechenden Kritik an existierenden Vorgehensmodellen vgl. Saynisch (1989), S. 706f.Google Scholar
  8. 8.
    Vgl. Reschke/Svoboda (1984), S. 46 ebenso wie Plapp (1993), S. 17.Google Scholar
  9. 8a.
    Verdichtete Fassung der Abbildungen von Saynisch (1989), S. 712 und Saynisch (1979), S.44.Google Scholar
  10. 9.
    Vgl. Saynisch (1989), S. 709ff.Google Scholar
  11. 10.
    Vgl. die Übersicht von Schwarze (1995), S. 7 sowie die tabellarische Gegenüberstellung einer Reihe von Vorgehensschemata für Reorganisationsprozesse von Kirsch/Börsig/Englert (1979), S. 172.Google Scholar
  12. 10a.
    Leicht abgewandelte Form der graphischen Darstellung von Lang (1989), S. 5.Google Scholar
  13. 11.
    Vgl. Kittel (1982), S. 93ff. sowie Förster/Miessen/Roos (1987), S. 3ff. und Hirt (1990), S.6ff.Google Scholar
  14. 12.
    Vgl. Lang (1989), S. 43 und derselbe (1988), S. 56f. Unter kommerziellen Anwendungen werden dort u.a. Programme zur Produktionsplanung und -Steuerung, zur Instandhaltung und solche für das Rechnungswesen verstanden.Google Scholar
  15. 13.
    Vgl. Lang (1989), S. 1ff.Google Scholar
  16. 14.
    Vgl. Hamacher/Pape (1991), S. 94ff. Roos (1993), S. 24f. greift die Differenzierung von Hamacher/Pape auf und kommt ebenfals zu dem Ergebnis, daß der organisations- und mitarbeiterbezogene Ansatz vorzuziehen ist.Google Scholar
  17. 15.
    Vgl. Hamacher/Pape (1991), S. 23 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  18. 16.
    Vgl. Hamacher/Pape (1991), S. 102ff.Google Scholar
  19. 17.
    Reschke/Svoboda (1984), S. 51f. geben eine tabellarische Übersicht zu verschiedenen Phasengliederungen, u.a. für die Anwendungsbereiche Produktentwicklung, Bauprojekte, Anlagenbau und Wehrtechnik.Google Scholar
  20. 18.
    Als ‚Software Engineering‘wird die Anwendung ingenieurmäßiger Grundsätze auf die Entwicklung, Einführung und Wartung von DV-Systemen bezeichnet, vgl. Schwarze (1994a), S. 210.Google Scholar
  21. 19.
    Vgl. Roos (1992), S. 13, demzufolge die Beiträge von Balzert in nachfolgenden Jahren von etlichen Autoren aufgegriffen, bestätigt und vereinzelt auch ergänzt wurden. Einen Überblick zu verschiedenen Vorgehenskonzepten für die Entwicklung von EDV-Anwendungssystemen geben Balzert (1982), S. 469 und Peschke (1986), S. 15ff.Google Scholar
  22. 20.
    Vgl. Scheer (1994), S. 14 ebenso wie European Strategic Programm for Research and Development in Information Technology (ESPRIT) (1993), S. 41.Google Scholar
  23. 21.
    Vgl. Scheer (1992a), S. 16f. und in erweiterter Form derselbe (1994), S. 705f. sowie für den CIMOSA-Ansatz ESPRIT (1993), S. 76ff. Eine Gegenüberstellung der beiden Rahmenkonzeptionen findet sich bei Scheer (1992a), S. 29ff. Mattheis greift den ARIS-Ansatz auf und entwickelt daraus ein Vorgehensmodell zum Entwurf und zur Implementierung einer Informations- und Organisationsstrategie, vgl. Mattheis (1993), S. 5 und S. 62ff.Google Scholar
  24. 22.
    Vgl. Balzert (1982), S. 15ff.Google Scholar
  25. 23.
    Vgl. Balzert (1982), S. 16.Google Scholar
  26. 24.
    Vgl. Kimm/Koch/Simonsmeier/Tontsch (1979), S. 18f. ebenso wie Balzert (1982), S. 17.Google Scholar
  27. 25.
    Vgl. Floyd/Keil (1983), S. 144ff.Google Scholar
  28. 26.
    Vgl. Floyd/Keil (1983), S. 146ff. und sinngemäß auch Kurbel/Pietsch (1889), S. 263f.Google Scholar
  29. 26a.
    Aus dem Englischen übersetzte und geringfügig modifizierte Form der graphischen Darstellung von Floyd/Reisin/Schmidt (1989), S. 57. Produkte bezeichnen hier jegliche Art von Programmkomponenten, also die Dokumentation ebenso wie den Quellcode.Google Scholar
  30. 27.
    Vgl. Floyd/Reisin/Schmidt (1989), S. 56f.Google Scholar
  31. 28.
    Vgl. Floyd (1984), S. 2. Dabei gliedert die Autorin den Begriff weiter auf und bezeichnet den zuletzt genannten Vorgang als exploratives Prototyping. Demgegenüber dient das experimentelle Prototyping primär dem Tauglichkeitsnachweis der vorgeschlagenen und bereits spezifizierten Systemfunktionen. Evolutionäres Prototyping schließlich ersetzt die Wartungsphase durch einen dynamischen Entwicklungszyklus, der zu einer Folge von Systemversionen führt, ebd. S. 6ff. und sinngemäß auch Budde/Kautz/Kuhlenkamp/Züllighoven (1992), S. 166f.Google Scholar
  32. 29.
    Vgl. Floyd (1984), S. 4f.Google Scholar
  33. 30.
    Bürobereich und Verwaltungsbereich werden als synonyme Begriffe verwendet, vgl. auch Daum (1993), S. 89 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  34. 31.
    Vgl. Steinle/Thewes (1989), S. 34.Google Scholar
  35. 32.
    Vgl. Steffen (1993), S. 11.Google Scholar
  36. 33.
    Vgl. Bullinger/Niemeier/Huber (1987), S. 13f.Google Scholar
  37. 34.
    Vgl. Nippa (1988), S. 31.Google Scholar
  38. 35.
    Vgl. Hoyer (1988), S. 39.Google Scholar
  39. 36.
    Vgl. Krallmann (1988), S. 165 ebenso wie Scholz/Hoyer (1988), S. 178.Google Scholar
  40. 37.
    Vgl. Hoyer (1988), S. 21 und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  41. 38.
    Vgl. Gutenberg (1983), S. 239f.Google Scholar
  42. 39.
    Vgl. Picot/Reichwald (1987), S. 30.Google Scholar
  43. 40.
    Vgl. Unternehmensberatung für integrierte Systeme (UBIS) GmbH (1992), S. 6.Google Scholar
  44. 41.
    Vgl. Steinle/Thewes (1989), S. 70, deren gleichermaßen auf computergestützte Kommunikations- und Kommunikationsstrukturanalysen bezogene Begriffsdefinition hier verdichtet wurde. Umschreibungen zur begrifflichen Abgrenzung mehrerer Einzelverfahren zur Informations- und Kommunikationsanalyse finden sich bei Reichwald/Nippa (1992), Sp.856ff.Google Scholar
  45. 42.
    Vgl. Feiten/Hoyer/Kölzer (1987), S. 143f. und ausführlich Hoyer (1988), S. 206ff.Google Scholar
  46. 43.
    Vgl. Hoyer (1988), S. 259ff. und die dort angegebene Literatur.Google Scholar
  47. 44.
    Vgl. UBIS (1992), S. 8.Google Scholar
  48. 44a.
    Graphische Aufbereitung der verbalen Beschreibungen von Hoyer (1988), S. 275ff. sowie Krallmann/Feiten/Hoyer/Kölzer (1989), S. 292ff. und UBIS (1992), S. 10f.Google Scholar
  49. 45.
    Vgl. Schmidt (1991), S. 151.Google Scholar
  50. 46.
    Vgl. Laakmann (1993), S. 7ff. ebenso wie Baum/Thomassen (1993), S. 55f.Google Scholar
  51. 47.
    Vgl. Laakmann (1993), S. 16, Arbeitsblock 3.1 ‚Realisierungsvorbereitung’. Entsprechendes gilt für das in seinen Grundzügen ähnliche Vorgehen nach Kirchmer, demzufolge zunächst nur ein grobes Anforderungskonzept erstellt wird. Die weitere Detaillierung erfolgt dann auf Basis des Fachkonzeptes der Standard-Software, vgl. Kirchmer (1993), S. 137ftGoogle Scholar
  52. 48.
    Vgl. Laakmann (1993), S. 10 ebenso wie Schotten (1993), S. 6.Google Scholar
  53. 49.
    Diese Merkmalsübersicht findet sich auch in der Veröffentlichung von Grünewald/Schotten (1994), S. 64ff.Google Scholar
  54. 50.
    Vgl. Schotten (1993), S. 6ff. ebenso wie Emonts’bots (1990), S. 28ff.Google Scholar
  55. 51.
    Ein ähnliches rechnergestütztes Auswahlverfahren beschreibt Geitner (1991), S. 147ff. Allerdings erfolgt dort auch die Endauswahl (genannt Feinauswahl) anhand der Merkmale und Gewichtungen. Die nachfolgende Bewertung gilt sinngemäß auch für den Ansatz von Geitner.Google Scholar
  56. 52.
    Dabei bilden unternehmungsindividuelle Anforderungen eine Weiterentwicklung des ursprünglichen BAPSY-Ansatzes. Im Rahmen des letztgenannten sollten die Anforderungen zur Vorauswahl direkt aus der jeweils zutreffenden, unternehmungsneutral hinterlegten Betriebstypologie abgeleitet werden, vgl. Speith (1982), S. 107 ebenso wie Hackstein/Speith (1983), S. 137. Problematisch erscheint hier, daß bei der Typisierung einer Unternehmung häufig mehrere Betriebstypen oder Mischformen vorliegen. Roos (1992), S. 52 kritisiert, daß typologische Merkmale keine hinreichend genauen Aussagen zur Gestaltung des einzusetzenden PPS-Systems liefern.Google Scholar
  57. 53.
    Vgl. Lang (1989), S. 19 und S. 49ff.Google Scholar
  58. 54.
    Vgl. Hamacher/Pape (1991), S. 119f.Google Scholar
  59. 56.
    Vgl. Hamacher/Pape (1991), S. 29f.Google Scholar
  60. 56.
    Vgl. Abb. 15 in Abschn. 3.2.2 „Vorgehensmodelle zur Auswahl und Einführung von Standard-Software“.Google Scholar
  61. 57.
    Vgl. Remme/Scheer (1994), S. 5.Google Scholar
  62. 58.
    Vgl. Laakmann (1993), S. 16ff. Anstelle der in Abschn. 2.3.3 „Inbetriebnahmeverlauf und Systemintegration“verwendeten Bezeichnungen spricht Laakmann von einer stichtagsbezogenen, modulweisen oder auftragsweisen Austauschstrategie.Google Scholar
  63. 59.
    Vgl. Laakmann (1993), S. 19f.Google Scholar
  64. 60.
    Vgl. Hamacher/Pape (1991), S. 109f.Google Scholar
  65. 61.
    Vgl. Laakmann (1993), S. 6 und S. 16.Google Scholar
  66. 62.
    Vgl. Kaucky (1988), S. 186 ebenso wie Seibt (1990), S. 328.Google Scholar
  67. 63.
    Vgl. Baum/Thomassen (1993), S. 56f. Dabei beziehen sich deren Ausführungen auf Standardprogramme zur PPS und zur Instandhaltungsplanung und -Steuerung.Google Scholar
  68. 64.
    Vgl. Reschke/Svoboda (1984), S. 51.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Torsten Stein
    • 1
  1. 1.Industrieplanung und Organisation (i+o) GmbHHeidelbergDeutschland

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