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Internationale Umweltpolitik und zwischenstaatliche Multibeziehungen

  • Raimund Krumm

Zusammenfassung

In diesem Kapitel wird untersucht, wie die Erfolgsaussichten für eine internationale Umweltpolitik dadurch beeinfiußt werden, daß Länder regelmäßig nicht nur ein gemeinsames Umweltsystem haben, sondern auch durch andere Beziehungsfelder, z.B. Handelsbeziehungen, miteinander verbunden sind (sog. zwischenstaatliche Multibeziehungen).

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Literatur

  1. 3.
    Diese Annahme führt zu keiner qualitativen Veränderung der abzuleitenden Aussagen und erlaubt für den Fall der Integration eines Transfer- /Sanktionen- Systems die Trennung der Wirkung von Transfers und Sanktionen (vgl. Heister (1993), S. 11).Google Scholar
  2. 5.
    Die Diskussion zum Komplex Transferzahlungen und Sanktionen wird in der Literatur auch unter dem Stichwort „carcot and stick“geführt. Vergleiche dazu im umweltpolitischen Kontext z.B. Mohr (1991b), S. 206f.Google Scholar
  3. 8.
    Es wird hier von identischer Verhandlungsstärke der beiden Länder ausgegangen. Zum Fall der asymmetrischen Verhandlungslösung siehe Abschnitt 2 des zweiten Kapitels. (Eine allgemeine spieltheoretische Darstellung findet sich bei Binmore, Rubinstein and Wolinsky (1986), S. 186.)Google Scholar
  4. 15.
    Die Ausführungen in diesem Abschnitt basieren insbesondere auf einem Modell von Folmer, v. Mouche and Ragland (1993a).Google Scholar
  5. 17.
    Folmer, v. Mouche and Ragland (1993a) interpretieren den Sachverhalt anders, und zwar als einseitige Emissionsexternalität.Google Scholar
  6. 19.
    Zum Fall des „weak negotiator“(im Kontext mit einseitigen Externalitäten) siehe Mäler (1990), S. 86.Google Scholar
  7. 24.
    Eine ausführliche mathematische Darstellung des Tensor-Spiel-Konzeptes findet sich bei Folmer, v. Mouche and Ragland (1993a), S. 319ff.Google Scholar
  8. 26.
    Der Begriff des „Stufenspiels“wurde bereits in Abschnitt 1 des fünften Kapitels erläutert. Dort wurden jedoch lediglich isolierte Spiele behandelt. In diesem Kapitel wird nun das Konzept des Stufenspiels auf sog. verknüpfte Spiele übertragen. Aus diesem Grunde soll an dieser Stelle der Begriff des Stufenspiels noch einmal angeführt werden: Hat ein dynamisches Spiel (als isoliertes oder verknüpftes Spiel) eine stationäre Struktur, so wird in jeder Periode immer nur dasselbe Spiel gespielt (wiederholt). Dies der Struktur nach stationäre Spiel wird Stufenspiel des Gesamtspiels („wiederholten Spiels“) genannt. Vergleiche dazu aus allgemeiner spieltheoretischer Sicht z.B. Holler und Illing (1993), S. 139.Google Scholar
  9. 29.
    In Abgrenzung dazu würde „Strategie-Abhängigkeit“ dann vorliegen, wenn die Strategiewahl eines Landes innerhalb eines konstituierenden isolierten Spieles die Strategieoptionen dieses Landes für das andere konstituierende isolierte Spiel in irgendeiner Weise beeinträchtigen würde. Analog dazu würde „payoff-Abhängigkeit“ sich dann ergeben, wenn eine solche Strategiewahl den payoff (hier: die nationale Wohlfahrt) aus dem anderen konstituierenden isolierten Spiel beeinflussen würde (siehe Folmer, v. Mouche and Ragland (1993a), S. 316f).Google Scholar
  10. 31.
    Die Ausführungen dieses Abschnitts basieren auf Cesar (1994), S. 178ff.Google Scholar
  11. 36.
    Zur sog. spezifischen Reziprozität vergleiche z.B. Blackhurst and Subramanian (1992), S. 253.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Raimund Krumm
    • 1
  1. 1.TübingenDeutschland

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