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Internationale Umweltpolitik auf der Grundlage von Zertifikatelösungen

  • Raimund Krumm

Zusammenfassung

Eine internationale Zertifikatelösung zeichnet sich als Instrument der Mengensteuerung zunächst einmal dadurch aus, daß für die globalen Emissionen eine Höchstgrenze festgelegt werden muß. Die fixierte globale Emissionshöchstgrenze bestimmt den Umfang der international zur Verfügung stehendenden Emissionsrechte, welche in Zertifikateform verbrieft nach irgendeinem Kriterium auf die Länder verteilt werden. Die den einzelnen Ländern zugewiesene Ausstattung mit Emissionsrechten kann durch die Länder insoweit korrigiert werden, als ein zwischenstaatlicher Handel dieser Rechte zugelassen wird. Die Möglichkeit eines solchen internationalen Handels mit Emissionsrechten markiert innerhalb des mengensteuernden Instrumentariums den Übergang von der Auflagenlösung zur Zertifikatelösung.

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Literatur

  1. 1.
    vgl. dazu Cansier (1993), S. 364 (dort in Zusammenhang mit dem Klimaschutzziel).Google Scholar
  2. 2.
    Zum Konzept des critical load vergleiche z.B. Mäler (1992), S. 72f.Google Scholar
  3. 7.
    Mit Pragen der zwischenstaatlichen Allokation der Emissionsrechte befassen sich z.B. Grubb und Sebenius (1992), Kverndokk (1992), Rose and Brand (1993).Google Scholar
  4. 8.
    vgl. Epstein und Gupta (1990), S. 9ff, Kverndokk (1992), Grubb und Sebenius (1992), S. 202f.Google Scholar
  5. 10.
    Zur Implementierung eines solchen Regimes, vgl. Epstein und Gupta (1990).Google Scholar
  6. 11.
    vgl. dazu z.B. Grubb (1990), S. 84.Google Scholar
  7. 12.
    vgl. Grubb (1990), S. 74.Google Scholar
  8. 13.
    Siehe dazu z.B. Grubb und Sebenkis (1992), S. 209.Google Scholar
  9. 14.
    vgl. dazu die Ausführungen von Cline (1992), S. 353f.Google Scholar
  10. 15.
    vgl. Cline (1992), S. 353.Google Scholar
  11. 17.
    Die Ausführungen zu den Nutzen-/Kosten-bezogenen Kriterien basieren insbesondere auf Welsch (1992b).Google Scholar
  12. 21.
    vgl. Welsch (1992b), S. 216 (einschließlich der dort angeführten Abbildung).Google Scholar
  13. 24.
    vgl. Welsch (1992b), S. 217.Google Scholar
  14. 26.
    Die Ausführungen dieses Abschnitts basieren zum Teil auf Welsch (1993), S. 150ff.Google Scholar
  15. 27.
    vgl. Cansier (1993), S. 373.Google Scholar
  16. 30.
    vgl. dazu z.B. Tietenberg (1985), S. 20ff.Google Scholar
  17. 33.
    Die Ausführungen zu dem Fall, daß auf dem internationalen Zertifikatemarkt unvollständige Konkurrenz herrscht, basieren zum Teil auf Hoel (1991a), S. 104f.Google Scholar
  18. 35.
    vgl. dazu z.B.: Grubb (1990), S. 81ff, Bauer (1993), S. 204, Mohr (1991a), S. 89f, Kverndokk (1992), S. 16ff.Google Scholar
  19. 36.
    Vergleiche in diesem Zusammenhang das in Heister, Michaelis et al. (1991) vorgeschlagene sog. coupon-System.Google Scholar
  20. 37.
    Der folgende Ansatz basiert auf Barrett (1992a), S. 34.Google Scholar
  21. 40.
    Vergleiche in diesem Zusammenhang Hoel (1991a), S. 105f und Bauer (1993), S. 199.Google Scholar
  22. 42.
    vgl. Bauer (1993), S. 199.Google Scholar
  23. 43.
    vgl. Althammer und Buchholz (1993), S. 306.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Raimund Krumm
    • 1
  1. 1.TübingenDeutschland

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