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Einführung

  • Ellen Hoffmann
  • Gerhard Steinbeck

Zusammenfassung

In Deutschland wurden 1990 im Durchschnitt mehr als 30 Patienten im Monat von Allgemeinärzten oder Internisten wegen supraventrikulärer Tachyarrhythmien behandelt (Lüderitz U. Manz 1992). Die Behandlung dieser Rhythmusstörungen war bis vor kurzem noch die Domäne der medikamentösen Therapie. Häufiges Therapieversagen, proarrhythmische Effekte und die Notwendigkeit einer jahrzehntelangen Medikamenteneinnahme haben zur Entwicklung alternativer, d.h. nichtmedikamentöser Therapieverfahren geführt. In den 80er Jahren wurden insbesondere rhythmuschirurgische Verfahren als alternative Therapie eingesetzt (Cox et al. 1985, 1987). Seit Mitte der 80er Jahre standen damit zwar in einigen speziellen Zentren kurative operative Verfahren mit guten Ergebnissen zur Verfügung, jedoch geht die Operation am offenen Herzen mit Thorakotomie und Einsatz der Herz-Lungen-Maschine mit einer nicht unerheblichen Belastung der in der Mehrzahl jungen, sonst herzgesunden Patienten einher. Obwohl bereits 1982 das nichtoperative alternative Therapieverfahren der Katheterabiation mit Gleichstrom von Gallagher und Scheinman erstmals klinisch eingesetzt wurde, fand die Methode in den folgenden Jahren wegen teilweise erheblicher Komplikationen keine wesentliche Verbreitung. Bei dem Verfahren wurde über einen perkutan eingeführten Elektrodenkatheter ein Gleichstromschock auf das arrhythmogene myokardiale Substrat abgegeben.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Ellen Hoffmann
    • 1
  • Gerhard Steinbeck
    • 1
  1. 1.Med. Klinik IKlinikum GroßhadernMünchenDeutschland

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