Advertisement

Erste Ergebnisse der „Selbst-Vorsorge-Aktion von Schwangeren“zur Frühgeburten-vermeidung

  • E. Saling
  • N. Fuhr
  • A. Placht
  • E. Schumacher
Conference paper

Zusammenfassung

Eine zentrale Aufgabe der Schwangerschafts- und Geburtsmedizin ist die Reduzierung der Zahl ungewollter sehr kleiner Frühgeborener, also solcher unter 1500 g Geburtsgewicht. Diese Kinder bilden nämlich das Hauptkontingent der post parturn verstorbenen oder geschädigten Kinder. Für das Zustandekommen von Spätaborten und Frühgeburten ist eine Reihe von Ursachen bekannt. Was effiziente Gegenmaßnahmen betriffl, so kann man sich jedoch auf die Erkenntnis beschränken, daß der weit überwiegende Teil der vermeidbaren Ursachen in der aszendierenden genitalen Infektion zu suchen ist und diesbezüglich angesetzte diagnostische und therapeutische Strategien von entscheidender Bedeutung sind. Bei Früherkennung von Risikohinweisen und durch rechtzeitigen Einsatz geeigneter Gegenmaßnahmen steht, wie die ersten Ergebnisse zeigen, in Aussicht, hervorragende Erfolge bei der Vermeidung von Spätaborten und der sehr kleinen Frühgeborenen zu erzielen. 1989 haben wir dazu ein einfach konzipiertes und auch in der frauenärztlichen Praxis gut einsetzbares Frühgeburten-Vermeidungs-Programm entwickelt. Darüber haben wir bereits mehrfach berichtet [1–4].

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Saling E, (1989) Zusätzliche aktuelle Maßnahmen zur Vermeidung von Spätaborten und Fruhgeburten. In: JW Dudenhausen u. E. Saling: Perinatale Medizin. 14. Deutscher Kongreß für Perinatale Medizin, Berlin, Bd. XIII Thieme. Stuttgart — New York 1990Google Scholar
  2. 2.
    Saling E, Brandt-Niebelschütz S, Schmitz C (1991) Vermeidung von Spätaborten und risikoreichen Frühgeburten. Für die Routine geeignete Maßnahmen. Z Geburtsh u. Perinat 195:209Google Scholar
  3. 3.
    Saling E (1994) Vermeidung von Frühgeburten — neuere Aspekte und Ergebnisse. 2. Kongreß der Ges f Pränatal- u. Geburtsmedizin, Berlin, 02.05.92. In: Feige A, Hansmann M, Saling E: Pranatal- u. Geburtsmedizin. HUF-Verlag, Mühlheim ad. RuhrGoogle Scholar
  4. 4.
    Saling E (1993) Praktische Maßnahmen zur Vermeidung sehr kleiner Friihgeborener — entscheidender Schritt zur Senkung der Säuglingsmortalität und -morbiditat. Geburtsh u. Frauenheilk 53:68CrossRefGoogle Scholar
  5. 5.
    Saling E, Raitsch S, Placht A, Fuhr N, Schumacher G (1994) Friihgeburten-Vermeidungs-Programm und Selbstvorsorge-Aktion für Schwangere. Der Frauenarzt, 35:84Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • E. Saling
  • N. Fuhr
  • A. Placht
  • E. Schumacher

There are no affiliations available

Personalised recommendations