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Primäre und sekundäre Diagnostik nach Halswirbelsäulenverletzung als Verlaufsstrategie für die Therapie

  • E. Ludolph
Part of the Neuroorthopädie book series (NEUROORTHOPÄDIE, volume 6)

Zusammenfassung

Nach dem Motto: „Schuster bleib bei deinen Leisten“ scheint das Thema: Verlaufsstrategie für die Therapie“ einen Therapeuten zu fordern. Ich möchte Sie nicht im unklaren darüber lassen, daß ich mich nach einer langjährigen Tätigkeit als Therapeut und Gutachter seit über 1 Jahr ausschließlich der Beratung und Begutachtung verschrieben habe. Die Approbation bestellt den Arzt zum Therapeuten und Gutachter. Diese Doppelfunktion ist deshalb der ärztlichen Tätigkeit immanent, weil die Medizin eine Erfahrungswissenschaft ist. Die Rückkopplung durch Erkenntnisse ex post ist unabdingbar, insbesondere dann, wenn — wie bei den hier zu diskutierenden Beschwerden/Affektionen — ein morphologisches Substrat als Leitfaden der Therapie fehlt. Es stimmt traurig, wie wenig die Erfahrungen aus der Begutachtung in der Therapie umgesetzt werden. Ich möchte deshalb meine Erkenntnisse — nicht als Therapeut — sondern als beratender und gutachtlich tatiger Arzt einbringen, wobei ich die nach der Themenstellung erwartete Strategie — auf deutsch Feldherrnkunst — kaum vermitteln kann. Um im Bild zu bleiben, es sind eher taktische Maßnahmen, die ich zur Diskussion stelle.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • E. Ludolph

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