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Klangfarbe der Stimme

  • Hans H. Stassen
Part of the Monographien aus dem Gesamtgebiete der Psychiatrie book series (PSYCHIATRIE, volume 79)

Zusammenfassung

Die Klangfarbe einer maischlichen Stimme (“Timbre”) kommt durch die Verteilung und Intensitäten der in ihr mitschwingenden Grund- und Obertöne zustande, oder physikalisch gesprochen, die Klangfarbe einer Stimme ist durch ihre charakteristische Obertonreihe bestimmt, d.h. durch die Lage, Intensität und Bandbreite der Maxima innerhalb ihres Amplitudenspektrums (vgl. Paragraph 1.6). Akustische Gesetzmäßigkeiten legen dabei die relative Lage der Maxima zueinander fest Dies wird deutlich, wenn man Vokale einer tonalen Klanganalyse unterzieht* Vokale sind durch “natürliche” Obertonreihen gekennzeichnet, deren klangliche Eigenheiten auf unterschiedlichen Lagen des Grundtons, insbesondere aber auf unterschiedlichen Intensitätsmustern der auf dem Grundton aufbauenden Obertöne beruhen. Ein Sachverhalt, der für Männer- und Frauenstimmen gilt, unabhängig davon, daß Frauen im Mittel eine Oktave höher als Männer sprechen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Hans H. Stassen
    • 1
  1. 1.ForschungsabteilungPsychiatrische UniversitätsklinikZürichSwitzerland

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