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Festlegung von Altlasten- und Sanierungsklauseln in Grundstückskaufverträgen

  • Wolfgang Habel

Zusammenfassung

Noch bis in die 70er Jahre war es in Deutschland durchaus üblich, Grundstücke unter Ausschluß jeglicher Gewährleistung für deren Beschaffenheit zu kaufen. Lediglich aufstehende Gebäude wurden kritisch betrachtet, eventuell untersucht und erkennbare Schwachstellen in einzelnen Fällen von dem Gewährleistungsausschluß ausgenommen. Hinsichtlich des Grundstücks spielte die Beschaffenheit des Erdreichs mit Ausnahme der Bodenqualität landwirtschaftlich genutzter Grundstücke für die Werthaltigkeit keine Rolle. Diese ergab sich allein unter Gesichtspunkten wie Lage, Bebaubarkeit oder ähnlichem.

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Fußnoten

  1. 1).
    Schlemminger, Die Gestaltung von Grundstückskaufverträgen, BB 1991, 1434, 1435Google Scholar
  2. 2).
    Hess. Abfallwirtschafts- und Altlastengesetz in der Fassung vom 26. Febr. 1991 (GVB1.1 S. 106), zuletzt geändert durch Gesetz vom 15. Dezember 1992 (GVB1.1S. 634), 421 (1) 6.Google Scholar
  3. 3).
    Thüringer Abfallwirtschafts- und Altlastengesetz vom 31.07.1991 (GVB1. 1991, S. 273), § 20 (1) 5.Google Scholar
  4. 4).
    aaO., S. 1433 f.Google Scholar
  5. 5).
    Zu optimistisch, wohl Michel, der sich “letzte Sicherheit” verspricht (Grundstückserwerb und Altlasten, S. 25).Google Scholar
  6. 6).
    Vgl. auch Brandt, Altlastenrecht, S. 387.Google Scholar
  7. 7).
    Völlig realitätsfern daher die Formulierungsvorschläge von Michel, aaO., S. 56f.Google Scholar
  8. 8).
    Ansatzweise findet sich der Gedanke einer hälftigen Teilung auch bei Schlemminger, aaO., S. 1435.Google Scholar
  9. 9).
    Vgl. auch Brandt, aaO., S. 389f., Knopp, Altlastenrecht in der Praxis, S. 87.Google Scholar
  10. 10).
    Siehe aber § 21 (1) S. 4,5 Hessabfag, sowie § 20 (1) S. 4,5, Thüabfag (vgl. zur Frage möglicher Verfassungswidrigkeit dieser Regelung, Schlemminger, aaO., S. 1436 ).Google Scholar
  11. 11).
    Vgl. auch Knopp, aaO., S. 87.Google Scholar
  12. 12).
    Brandt, aaO., S. 395.Google Scholar
  13. 13).
    Anders Michel, aaO., S. 54: “… nach jeweils geltendem Recht…”, der diese Empfehlung allerdings nicht begründet.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Wolfgang Habel

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