Advertisement

C. W. Wutzer und B. v. Langenbeck: Die Pioniere des Fixateur externe

  • K.-H. Nieländer
  • D. Wolter
Conference paper

Zusammenfassung

In der Veröffentlichung über die ersten Plattenosteosynthesen von C. Hansmann [7, 13] weist der Autor auf ein Fixationssystem von v Langen-beck hin. Hansmann schreibt 1886:
  • Herr v. Langenbeck hat vor vielen Jahren einen Apparat angegeben, um bei komplizierten Frakturen und Pseudarthrosen die Knochenenden genau fixiert zu erhalten; dieser Apparat besteht aus 2 Schrauben und einem verbindenden Querstab; die Schrauben werden durch einen Schraubenführer wie ein Korkzieher in die Knochensubstanz eingeführt, nach Entfernung des Schraubenführers steckt man durch die beiden viereckigen Öffnungen am Ende der Schraube den verbindenden Querstab und zieht die Schrauben so zusammen, daß die Knochenwundflächen genau aufeinander liegen. — In dieser Stellung werden die Knochenschrauben durch kleine Schräubchen an den Querstab befestigt und durch ihn festgehalten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Billroth T (1863) Die allgemeine chirurgische Pathologie und Therapie in fünfzig Vorlesungen. Reimer, Berlin, S 224Google Scholar
  2. 2.
    Braun H (1914) Allgemeine Operationslehre, Knochenoperationen, Vereinigung getrennter Knochen. In: Bier A, Braun H, Kümmell H (Hrsg) Chirurgische Operationslehre, Bd. I, Barth, Leipzig, S 136Google Scholar
  3. 3.
    Bruns P v (1886) Die Lehre von den Knochenbrüchen. In: Billroth T, Luecke A (Hrsg) Deutsche Chirurgie, Lieferung 27. Enke, Stuttgart, S 343Google Scholar
  4. 4.
    Busch W (1857) Lehrbuch der Chirurgie, Allgemeine Chirurgie, Bd 1. Hirschwald, Berlin, S 246Google Scholar
  5. 5.
    Geller FCJH (1847) De resectione pseudarthroseos e femoris fractura ortae. Inaugural Dissertation, BonnGoogle Scholar
  6. 6.
    Gurlt EJ (1862) Handbuch der Lehre von den Knochenbrüchen, Erster oder allgemeiner Teil. Hirsch, Berlin, S 659Google Scholar
  7. 7.
    Hansmann C (1886) Eine neue Methode der Fixierung der Fragmente bei komplizierten Frakturen. Verh Dtsch Ges Chir 15: 134Google Scholar
  8. 8.
    Hueter C (1880) Grundriß der Chirurgie, I. Hälfte, allgemeiner Teil. Vogel, Leipzig, S 385Google Scholar
  9. 9.
    Langenbeck B v (1888) Vorlesungen über Akiurgie, allgemeiner Teil. Mit Benutzung hinterlassener Manuskripte. Gluck T (Hrsg) II. Vorlesung. Hirschwald, Berlin, S 23Google Scholar
  10. 10.
    Nasse, Wutzer, Kilian, Ungar, Claessen (Hrsg) (1848) Rheinische Monatsschrift für praktische Ärzte, Zweiter Jahrgang. Du Mont-Schauberg, Köln, S 187Google Scholar
  11. 11.
    Volkmann R v (1882) Verletzungen und Krankheiten der Bewegungsorgane. In: Pitha F v, Billroth T (Hrsg) Handbuch der allgemeinen und speziellen Chirurgie, Bd. 2, 2. Abtlg, 1. Hälfte. Enke, Stuttgart, S 412Google Scholar
  12. 12.
    Weber CO (1859) Chirurgische Erfahrungen und Untersuchungen nebst zahlreichen Beobachtungen aus der chirurgischen Klinik und dem evangelischen Krankenhause zu Bonn. Mit neun Tafeln. Reimer, Berlin, S 143, Tafel I IGoogle Scholar
  13. 13.
    Wolter D, Bürgel P (1991) Wer war C. Hansmann? In: Wolter D, Zimmer W (Hrsg) Die Plattenosteosynthese und ihre Konkurrenzverfahren. Springer, Berlin Heidelberg New York Tokyo, S 4Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • K.-H. Nieländer
  • D. Wolter

There are no affiliations available

Personalised recommendations