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Ergebnisse der Speichenbruchbehandlung mit dem dynamischen Bewegungsfixateur in einem Regionalkrankenhaus

Conference paper

Zusammenfassung

Die distale Radiusfraktur stellt in vielfacher Hinsicht eine Besonderheit dar. Sie ist die häufigste Fraktur des menschlichen Körpers überhaupt und auch gleichzeitig die Knochenverletzung, der oft mit einer unverständlichen therapeutischen Kompromißbereitschaft begegnet wird. Bereits Lorenz Böhler [4] wies auf die Notwendigkeit einer möglichst exakten Reposition der Radiusgelenkfläche und einer frühzeitigen Mobilisation aller in die Ruhigstellung einbezogenen Gelenke hin. Diese Forderungen haben an Aktualität nichts verloren [1, 2, 9]. Die distale Radiusfraktur nimmt auch in der Ausbildung einen festen Platz ein. Jeder junge Chirurg erlernt an dieser häufigen Fraktur die Grundlagen der Reposition als ersten Schritt der Behandlung. Wer Radiusfrakturen häufig behandelt, weiß, daß das Ergebnis der Reposition noch lange nicht dem Endzustand der ausgeheilten Fraktur entspricht [4, 8, 9]. Häufig genug entwickelt sich aus einem brillanten Repositionsergebnis eine enttäuschende Fehlstellung mit direkter Auswirkung auf die Hand, was sich besonders bei alten Menschen sehr negativ auswirkt. Gerade sie sind auf die Halte- und Stützfunktionen ihrer Hände mehr als junge Menschen angewiesen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • W. Heß
    • 1
  1. 1.Johanniter-KrankenhausBoizenburgDeutschland

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