Intramedullary Reaming and Callus Formation

  • R. N. Brueton
  • M. Brookes
Conference paper

Zusammenfassung

Die frühen unverriegelten Nägel waren nur zur Behandlung von Frakturen am Isthmus langer Röhrenknochen geeignet (Küntscher 1968). Der Knochen wurde aufgebohrt, um einen festen Sitz in der Markhöhle zu gewährleisten und damit eine mögliche Rotation zu verhindern. Die Erfindung der Verriegelungsschrauben bedeutete, daß zur Erlangung einer gewissen Rotationsstabilität nicht mehr unbedingt das absolute Festsitzen des Nagels im Markraum nötig war. Das Aufbohren wurde damit nur noch benötigt, um die Einbringung von langen, mechanisch rigiden Nägeln zu ermöglichen. Seit kurzem gibt es nun einen Trend hin zur Verwendung von unaufgebohrten Verriegelungsnägeln. Andererseits ist es aber auch möglich, daß der Prozeß des Aufbohrens an sich positiv auf die Frakturheilung und die Kallusbildung wirkt. Ziel dieser Studie war es, die vaskulären und histologischen Effekte der intramedullären Bohrung und der Einbringung eines Nagels in gesunden Knochen zu untersuchen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

References

  1. Grundes O, Utvag SE, Reikeras O (1994) Effects of graded reaming on fracture healing. Acta Orthop Scand 65(1):32–36CrossRefGoogle Scholar
  2. Küntscher G (1968) The intramedullary nailing of fractures. Clin Orthop 60:5Google Scholar
  3. Whittle AP, LaVelle DG, Taylor JC, Russel TA (1991) Treatment of open tibial shaft fractures with unreamed interlocking intramedullary nails. Proc American Academy of Ortho. Surgeons meeting, Anaheim 244Google Scholar
  4. Wiss DA, Fleming CH, Matta JM, Clark D (1986) Comminuted and rotationally unstable fractures of the femur treated with an interlocking nail. Clin Orthop 212:35PubMedGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • R. N. Brueton
  • M. Brookes
    • 1
  1. 1.1 22 Canterbury HouseGB LondonUK

Personalised recommendations