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Die Beschränkung der Rißbreite

  • Klaus-Wolfgang Bieger
  • Jürgen Lierse
  • Jürgen Roth
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Wie bereits in 1.2 festgestellt, verhindert die Begrenzung der Betonzugspannungen nicht zuverlässig das Auftreten von Rissen. Bei dynamisch beanspruchten Bauwerken führen diese zu ständigen Spannungsschwankungen der Spannbewehrung (Bild 1–3), die insbesondere bei ungünstigen Umweltbedingungen auch zum Reißen der Spannstähle und somit zu weiteren Schäden bis hin zum Einsturz führen können (vgl. 3.2.3 und [26, 168]). Während bei Stahlbetontragwerken eine dauerhafte Passivierung des Betonstahls nicht erforderlich ist, muß bei der empfindlichen Spannbewehrung eine Depassivierung während der gesamten Lebensdauer vermieden werden. Nach [111] ist dafür außer einer Betondeckung der ordnungsgemäß verpreßten Hüllrohre von mehr als 5 cm zusätzlich eine rechnerische Rißbreite unter 0,2 mm erforderlich. Im EC 2 wird für die nicht in Hüllrohren liegenden Spannstähle der Spannbettvorspannung bereits bei feuchter Lagerung (z.B. im Freien) eine Anordnung von 2,5 cm innerhalb des überdrückten Bereichs gefordert (vgl. [34]).

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin, Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Klaus-Wolfgang Bieger
    • 1
  • Jürgen Lierse
    • 1
  • Jürgen Roth
    • 1
  1. 1.Institut für MassivbauUniversität HannoverHannoverDeutschland

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