Advertisement

Der lange Weg zur digitalen Fernsehübertragung — Historie der Datenreduktion

  • Helmut Schönfelder
Part of the Edition Alcatel-SEL-Stiftung book series (SEL STIFTUNG)

Zusammenfassung

Bereits 1953 hat Fritz Schrüter, der frühere Leiter der Fernseh-Grundlagenforschung bei Telefunken in Berlin, in einem richtungweisenden Artikel [96] darauf hingewiesen, daß durch eine Differenzbild-Übertragung die im Fernsehbild enthaltene Redundanz für eine Bandbreitereduktion genutzt werden kann. Hier sollte zum erstenmal die Tatsache genutzt werden, daß in einem Bewegtbild sehr viele Signalanteile in aufeinanderfolgenden Bildern konstant bleiben, also redundant sind und damit für die Übertragung eliminiert werden können. Sie lassen sich allerdings im Empfänger als redundante Anteile aus einem Bildspeicher wieder zusetzen. Im Prinzip wurde diese Bild-zu-Bild-Verarbeitung (= “Interframe-Coding”) später bei den Datenreduktionsverfahren für das Bildtelefon eingesetzt [97; 98], da man hier wegen der eingeschränkten Parameter (Zeilenzahl, Bandbreite) mit einem geringeren Datenfluß — also mit geringerer Verarbeitungsgeschwindigkeit im Coder/-Decoder und mit einem kleineren Bildspeicher — auskommen konnte.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1996

Authors and Affiliations

  • Helmut Schönfelder
    • 1
  1. 1.Institut für NachrichtentechnikTechnische Universität BraunschweigBraunschweigGermany

Personalised recommendations