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Traumatomechanische Forschung an Leichen — Ist sie wissenschaftlich stringent?

  • Rainer Mattern
Chapter
Part of the Heidelberger Jahrbücher book series (HJB, volume 38)

Zusammenfassung

Die traumatomechanische Forschung an Leichen geriet im November 1993 in die Schlagzeilen, als die Bildzeitung in teilweise stark verfälschender und tendenziöser Weise über sogenannte Crashtests mit Leichen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Heidelberg berichete. Rechtliche und ethische Gesichtspunkte solcher Forschungen, aber auch ihre wissenschaftliche Bedeutung wurden in der Folge kontrovers diskutiert.

Aus Sicht eines Wissenschaftlers, der seit mehr als 20 Jahren mit dieser Forschung befaßt ist, wird nach kurzen Hinweisen zur Entwicklung traumatomechanischer Forschung in Deutschland bis zu ihrer Infragestellung als Folge der öffentlichen Debatte im November 1993 die Position zu ethischen und rechtlichen Fragen dargelegt. Danach sind mechanische Belastungen am Körper Verstorbener bei Vorliegen wirksamer Zustimmungen nicht nur ethisch und rechtlich vertretbar, sondern aus ärztlicher Verpflichtung sogar geboten, weil sie dazu beitragen, den Einzelnen und die Bevölkerung besser vor Tod und Verletzungen, insbesondere im Straßenverkehr, zu schützen.

Wesentliche Bedeutung hat in diesem Zusammenhang der Vergleich traumatomechanischer Untersuchungen an Leichen mit klinisch-wissenschaftlichen Sektionen, anatomischen Präparierübungen und Organtransplantationen.

Im Hauptteil werden die wissenschaftlichen Grundfragen der Traumatomechanik ausführlich dargestellt: Es geht um die Erforschung des quantitativen Zusammenhangs zwischen Belastung und Verletzung und damit um Grundeigenschaften des menschlichen Körpers, deren Kenntnis für die Entwicklung von Schutzsystemen, aber auch von physikalischen und mathematischen Modellen des Körpers unerläßlich ist. Methoden, Modellansätze, Grenzen der Erkenntnis und alternative Möglichkeiten werden besprochen. Im Ergebnis stellt sich die traumatomechanische Untersuchung am Körper von Verstorbenen als der beste Modellansatz dar, Basisdaten über die mechanischen Eigenschaften des menschlichen Körpers zu gewinnen. Diese Ergebnisse haben nicht nur grundlegende Bedeutung für die Verletzungsprävention, sondern auch für die Rechtssicherheit bei der Rekonstruktion von Unfallereignissen.

Der Schlußteil befaßt sich mit der Relevanz dieser Forschung und der Notwendigkeit ihrer Weiterführung: Es wird gezeigt, daß zahlreiche Fragen noch nicht hinreichend geklärt sind, z.B. die Verletzungskriterien und Grenzwerte des Schädelhirntraumas, des Halswirbelsäulentraumas, aber auch die physikalische Simulation der Weichteile durch Dummies oder die Computersimulation des mechanischen Verhaltens des menschlichen Körpers durch Finite Elemente Methode-Modelle, die für zukünftige Sicherheitsforschungen aus ökologischer und ökonomischer Sicht zunehmende Bedeutung gewinnen werden. Befragte Experten der Sicherheitsforschung haben die Erforderlichkeit weiterer Untersuchungen zur Klärung solcher Fragen betont.

Ein abschließender Vergleich traumatomechanischer Forschung mit der Herzkreislauf- und Krebsforschung relativiert die eher marginal anmutende Bedeutung von jährlich weltweit etwa 50 bis 100 traumatomechanischen Untersuchungen am Körper von Verstorbenen gegenüber mehr als 50000 klinisch-wissenschaftlichen Obduktionen allein in Deutschland, die unter vergleichbaren ethischen, rechtlichen und wissenschaftlichen Voraussetzungen vorgenommen werden. Im Hinblick auf den Verlust an Lebensjahren durch Verkehrsunfälle, der jährlich mindestens die gleiche Größenordnung hat, wie der durch Todesfälle an Herzkreislauf- und Krebserkrankungen, steht es für den Autor nicht in Zweifel, daß traumatomechanische Forschung weitergeführt werden muß.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

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  • Rainer Mattern

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