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„Zweifle an allem wenigstens einmal“ (G. C. Lichtenberg)

  • Peter Brix
Chapter
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Part of the Heidelberger Jahrbücher book series (HJB, volume 38)

Zusammenfassung

1790 beendete Alexander von Humboldt sein Studium an der Universität Göttingen. Aus Hamburg schickte der 21jährige dann seinem Göttinger Lehrer die erste kleine Veröffentlichung „Mineralogische Beobachtungen über einige Basalte am Rhein“ (1790). In dem langen Begleitbrief steht: „Wenn man für Freundschaft und Wohlwollen danken könnte, so müßte ich Ihnen viel danken. Ich achte nicht bloß auf die Summe positiver Kenntnisse die ich Ihrem Vortrage entlehnte — mehr aber auf die allgemeine Richtung, die mein Ideengang unter Ihrer Leitung nahm. Wahrheit an sich ist kostbar, kostbarer aber noch die Fertigkeit, sie zu finden“. Das hätte der Philosoph Karl Popper zitieren können, als er am Ende seines grundlegenden Werks „Logik der Forschung“ (1934) betonte: „Nicht der Besitz von Wissen, von unumstößlichen Wahrheiten macht den Wissenschaftler, sondern das rücksichtslos kritische, das unablässige Suchen nach Wahrheit.“

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

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  • Peter Brix

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