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Zusammenfassung

Leydig studierte in Würzburg und München, wo er 1847 promovierte. 1848 wurde er Prorektor in Würzburg, 1849 habilitierte er sich. 1857 ging er als ordentlicher Professor für Zoologie nach Tübingen und 1875 nach Bonn als Direktor des anatomischen Instituts und des zoologischen Museums. Leydig hat sich vorwiegend mit der Anatomie niederer Tiere befaßt. Er beschrieb die nach ihm benannten Zwischenzellen im Hoden, die Leydig-Zwischenzellen, in denen die Androgene gebildet werden.

Literatur

  1. Leydig F von (1850) Zur Anatomie der männlichen Geschlechtsorgane und Analdrüsen der Säugetiere. Z Wiss Zool 2:1–57.Google Scholar
  2. Pagel JL (1901) Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des 19. Jahrhunderts. Urban & Schwarzenberg, Berlin (1989: Reprint der Originalausgabe ZA-Reprint, Leipzig).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1995

Authors and Affiliations

  • Gerhard Bettendorf
    • 1
  1. 1.Abteilung für klinische und experimentelle EndokrinologieUniversitäts-FrauenklinikHamburgBundesrepublik Deutschland

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