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Informatik pp 73-115 | Cite as

Betriebssysteme und Systemprogrammierung

  • Manfred Broy
Part of the Springer-Lehrbuch book series (SLB)

Zusammenfassung

Unter einer Rechenanlage verstehen wir die Gesamtheit der technischen Geräte (die “Hardware”) wie Prozessoren, Speicher, Bus und Peripheriegeräte eines technischen, informationsverarbeitenden Systems. Wie wir in Teil II gesehen haben, ist das Programmieren einer Rechenanlage auf Maschinenebene mühsam und fehleranfallig. Deshalb ist eine Rechenanlage ohne spezielle Programmsysteme, die den Betrieb der Anlage unterstützen, für einen Anwender praktisch nutzlos. Das Programmieren einer Rechenanlage auf der reinen Maschinenebene würde dem Anwender den Einsatz ohne aufwendige Hilfsprogramme nahezu unmöglich machen. Erst die Verfügbarkeit spezieller unterstützender Programmsysteme, die es dem Anwender gestatten, seine individuellen Anwendungen einfacher zu organisieren und zu realisieren, machen eine Rechenanlage zu einem leistungsfähigen, unmittelbar einsetzbaren Werkzeug. Die Familie der erwähnten Programmsysteme nennen wir das Betriebssystem. Eine mit einem Betriebssystem ausgestattete Rechenanlage nennen wir ein Rechensystem. Für eine Rechenanlage können natürlich verschiedenartige Betriebssysteme geschaffen und zur Verfügung gestellt werden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • Manfred Broy
    • 1
  1. 1.Institut für InformatikTechnische Universität MünchenMünchenDeutschland

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