Berechnung der volumenbezogenen Knochendichte (BMD*) in der planaren Osteodensitometrie

  • M. Funke
  • J. Conrad
  • E. Grabbe
Conference paper

Zusammenfassung

Diagnostik und Therapie der Osteoporose stützen sich in großem Maße auf die Bestimmung des Knochenmineralgehalts. Die etablierten Techniken der Knochendensitometrie umfassen gegenwärtig die Quantitative Computertomographie (QCT) und die verschiedenen Varianten der Photonenabsorptiometrie wie die Single- oder die Dual-Photonen-Absorptiometrie (SPA und DPA) sowie deren Weiterentwicklung in Form der Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA). Bevorzugter Meßort all dieser Verfahren ist die Lendenwirbelsäule. Der entscheidende Unterschied zwischen der QCT und den Absorptiometrieverfahren besteht in der Art der Berechnung der Knochendichte. Beim QCT-Standardverfahren werden jeweils ca. 10 mm dicke Schichten an mehreren Wirbelkörpern angefertigt. Aufgrund der Schnittbildtechnik ist eine selektive Analyse der Wirbelspongiosa mit Bestimmung der Knochenmineraldichte pro Volumeneinheit möglich. Das Meßergebnis weist demzufolge die Einheit mg/cm3 auf. Im Gegensatz dazu basiert die Photonenabsorptiometrie auf einer integralen Messung der Strahlenabsorption nach Durchtritt durch den Körper. In der Auswerteprozedur wird der gemessene Knochenmineralgehalt (BMC) auf die projizierte Fläche einer spezifizierten Region wie z.B. die LWS bezogen. Das Resultat wird als sog. Mineralflächendichte (BMD) mit der Einheit g/cm2 ausgegeben.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • M. Funke
    • 1
  • J. Conrad
    • 1
  • E. Grabbe
    • 1
  1. 1.Abteilung Röntgendiagnostik IGeorg-August-UniversitätGöttingenDeutschland

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