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Erfahrungen mit der transiliakalen Beckenkammbiopsie nach Delling im Vergleich zur Knochenbiopsie nach Burkhardt

  • A. Zipf
  • C. Wüster
  • M. Hahn
  • R. Ziegler
  • G. Delling
Conference paper

Zusammenfassung

Die Beurteilung von Knoehenstoffwechselvorgängen am menschlichen Knochen stützt sich primär auf klinische, laborchemische, radiologische, nuklearmedizinische und kernspintomographische Untersuchungsergebnisse. Dennoch treten immer wieder differentialdiagnostische Fragestellungen auf, die eine direkte Begutachtung des Knochengewebes erfordern. Vorrangig ist dabei die Abgrenzung primär ossärer Stoffwechselstörungen von sekundären, myelogenen Krankheitsbildern. So kann bei klinischer Verdachtsdiagnose einer Osteoporose eine Osteomalazie, ein nichtsekretorisches Plasmozytom, ein malignes Lymphom, eine Mastozytose oder Sarkoidose sowie eine diffuse ossäre Metastasierung oft nur bioptisch ausgeschlossen werden. Auch bei Osteomyelosklerose oder Morbus Hodgkin mit Knochenbefall ist eine Diagnose nur feingeweblich zu stellen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • A. Zipf
    • 1
  • C. Wüster
    • 1
  • M. Hahn
    • 2
  • R. Ziegler
    • 1
  • G. Delling
    • 2
  1. 1.Abteilung Innere Medizin I, Endokrinologie und StoffwechselUniversität HeidelbergHeidelbergDeutschland
  2. 2.Abteilung Osteopathologie, Institut für PathologieUniversität HamburgHamburgDeutschland

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