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Einsatz der Vergrößerungsradiographie bei traumatischen, posttraumatischen und postoperativen Knochenveränderungen

  • T. M. Link
  • W. Dee
  • J. Overbeck
  • W. Klein
  • H. Lenzen
  • P. E. Peters
Conference paper

Zusammenfassung

Nach wie vor steht die konventionelle röntgenologische Bildgebung in der traumatologischen Skelettdiagnostik an erster Stelle. Eine subtile, präzise Untersuchungstechnik ist erforderlich um die zum Teil diskreten ossären Veränderungen zu erkennen. Die Vergrößerungsradiographie führt hier zu einer Verfeinerung der konventionellen Bildgebung [1]. Das vergrößerungsradiographische Konzept ist alt [2, 3], konnte sich bisher jedoch nicht in der klinischen Routineanwendung durchsetzen [4]. Dies lag zum einen an der mangelnden Belastbarkeit der für die Vergrößerungsradiographie erforderlichen Mikrofoki, zum anderen an der hohen Strahlenbelastung. Durch die Entwicklung einer neuartigen mikroprozessorgesteuerten Mikrofokusanlage [5] und der Verwendung hochverstärkender Aufnahmetechniken konnten wichtige Hürden genommen werden. Ziel unserer Pilotstudie war die Wertigkeit der Vergrößerungsradiographie (DIMA) mit dem Prototyp einer neuartigen mikroprozessorgesteuerten Mikrofokusröhre zu untersuchen und die Indikationen bei traumatologischen Fragestellungen herauszuarbeiten.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • T. M. Link
    • 1
  • W. Dee
    • 2
  • J. Overbeck
    • 2
  • W. Klein
    • 2
  • H. Lenzen
    • 1
  • P. E. Peters
    • 1
  1. 1.Institut für Klinische RadiologieMünsterDeutschland
  2. 2.Klinik und Poliklinik für Hand- und UnfallchirurgieMünsterDeutschland

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