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Zytochemische Methoden

  • H. Löffler

Zusammenfassung

Zytochemische Methoden bilden neben den panoptischen Färbungen (Giemsa, Pappenheim) die Grundlage der Leukämiediagnostik und -klassifizierung. Wenn auch der Beginn der Histochemie bis in das 19te Jahrhundert zurückzuverfolgen ist, so hat die moderne Zytochemie erst 1946 mit der Anwendung des Verfahrens zum Nachweis von alkalischer Phosphatase in Blutausstrichen durch Wachstein 1946 begonnen. In zunehmendem Maße wurden zytochemische Methoden erst in den 60er Jahren in die Routinediagnostik eingeführt. Voraussetzung für die diagnostische Anwendung zytochemischer Methoden in der Klassifizierung und Diagnostik war die Erarbeitung besonderer kennzeichnender Reaktionsmuster für die einzelnen normalen Zellreihen. Ein wesentlicher Unterschied zwischen zytochemischer und biochemischer Analyse liegt in der Möglichkeit, mit zytochemischer Technik Zellkomponenten in situ analysieren zu können und eine Zuordnung zu Strukturen zu erreichen, die mit konventioneller Färbung oder ultrastruktureller Technik erfaßbar sind. Bestimmte Kennzeichen (Marker) oder Reaktionsmuster erlauben eine Erkennung gemeinsamer Merkmale scheinbar heterogener Zellpopulationen und vice versa. Neben der Untersuchung von Blut, Knochenmark und Punktatausstrichen oder Abklatschpräparaten kommt als weiterer Anwendungsbereich die Analyse von Zellen aus Knochenmark bzw. Stammzellkulturen in Betracht.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1994

Authors and Affiliations

  • H. Löffler

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