Entwicklungen in der Leber-, Gallen- und Pankreaschirurgie

  • J. Klempnauer
Conference paper

Zusammenfassung

Die Chirurgie der Leber hat an der Medizinischen Hochschule Hannover in den letzten 20 Jahren einen großen Aufschwung genommen. So nahmen nicht nur die Zahl und der Schwierigkeitsgrad der leberchirurgischen Eingriffe zu, auch die Indikationsstellung wurde deutlich ausgeweitet. Diese Entwicklung beruht im wesentlichen auf einer konsequenten Anwendung und Umsetzung der Kenntnisse über die chirurgische Anatomie der Leber. Besonders bewährt hat sich eine Segmenteinteilung, die auf der segmentalen Gefäßversorgung der Leber basiert und die Grundlage für die chirurgischen Resektionsverfahren darstellt. Als Standardresektionsverfahren werden an der Leber die Hemihepatektomie rechts und links angesehen. Hierbei werden die den entsprechenden Leberlappen versorgenden Gefäße außerhalb des Leberparenchyms dargestellt und abgesetzt. Daneben kommt eine Erweiterung der Resektion über die Mittellinie unter Mitnahme der medialen Segmente als erweiterte Hemihepatektomie in Frage. Klar definiert ist auch die linkslaterale Leberresektion, bei der die beiden Segmente links lateral des Lig. falciforme entfernt werden. Daneben ist chirurgisch-technisch auch stets eine anatomische Segmentresektion möglich, wobei hier auf eine exakte Präparation und Schonung der versorgenden Strukturen für die benachbarten Segmente zu achten ist.

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© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

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  • J. Klempnauer

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