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Familie mit gehäuften Thromboembolien bei Protein-C-Mangel

  • K. Hasler
  • P. Bernstein
Conference paper

Zusammenfassung

Die 19jährige Patientin RW erkrankte 1980 erstmals an einer Lungenarterienembolie rechts. Quelle der Lungenarterienembolie war die phlebographisch gesicherte tiefe Bein- und Beckenvenenthrombose links. Als Risikofaktoren waren das Rauchen und die Einnahme eines Antikonzeptivums anzusehen. Nach erfolgreicher Fibrinolyse-therapie mit Streptokinase unter Nachweis einzelner wandständiger Thromben in den Unterschenkelvenen wurde die Patientin 2 Jahre lang mit Marcumar behandelt. Im März 1987 dann Auftreten einer Subklaviavenenthrombose rechts, jetzt ohne Ursache, auch ohne die o.g. Risikofaktoren. Wegen einer Corpus-luteum-Blutung im April 1987 wurde das Marcumar abgesetzt. Im August 1987 Diagnose eines Protein-C-Mangels, seitdem hat die Patientin eine Langzeittherapie mit Marcumar. Unter Heparin subkutan hat die Patientin einen Jungen entbunden, der mit 2 Jahren eine Protein-C-Aktivität von 33% aufweist.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • K. Hasler
  • P. Bernstein

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