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Verteilungsgerechtigkeit aus philosophischer Sicht

  • J. Nida-Rümelin
Part of the Dokumentation des Wissenschaftlichen Symposiums book series (DWS)

Zusammenfassung

Wenn man einen weiten Gesundheitsbegriff zugrunde legt, wie ihn etwa die WHO 1948 im Sinne eines physischen, mentalen und sozialen Wohlbefindens definiert hat, wenn man zum zweiten an einer Overall-Betrachtung — manche Philosophen nennen dies eine universal-teleologische Betrachtung — festhält, d. h. wenn man sich überlegt, in welcher Weise die Medizin, gesamtgesellschaftlich betrachtet, dazu beitragen kann, Gesundheit zu optimieren, liegt es nahe, die Medizinethik unter die Kriterien utilitaristisch-konsequentialistischer Rationalität zu stellen; utilitaristisch deshalb, weil das zu optimierende Gut das subjektive Wohlbefinden ist, und konsequentialistisch insofern, als das, was in der medizinischen Praxis geschieht, instrumenteil auf die Optimierung dieses Gutes ausgerichtet ist.

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Literatur

  1. 1.
    Schwemmer, O.: Methoden philosophischer Güterabwägung; Medizinethische Materialien des Zentrums für medizinische Ethik, Bochum; Heft 28 (4/1989), 12Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • J. Nida-Rümelin
    • 1
  1. 1.Zentrum für Ethik in den WissenschaftenEberhard-Karls-UniversitätTübingenDeutschland

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