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Ortsständige Gewebelappen in der Behandlung traumatischer Weichteilschäden

  • R. Neugebauer
Conference paper

Zusammenfassung

Die Behandlung posttraumatischer Weichteilschäden stellte an die Chirurgen eine hohe Anforderung, die viel Geschick und das Wissen über die Möglichkeiten der plastischen Chirurgie erfordert. Ein gut durchbluteter stabiler Weichteilmantel ist nicht nur eine gute Voraussetzung für die Heilung von Frakturen, sondern auch für die erfolgreiche Behandlung von posttraumatischen Zuständen, wie Pseudarthrosen und Osteitis. Während bei den Frakturen die Begleitverletzung mit Zerstörung der Weichteilgewebe einhergeht, ist es bei posttraumatischen Zuständen die Vernarbung, die zu schlecht durchblutetem Integument führt und letztendlich in Bildung von instabilen Narben mit häufigen Verletzungen endet. In der Behandlung der Osteitis kommen als erschwerender Faktor die häufigen Eingriffe hinzu. Die Folgen sind schlecht heilende Weichteile mit Fistelbildung und das Rezidiv. Neben der Wiederherstellung des Knochengerüstes ist es deshalb notwendig, den Weichteilmantel möglichst frühzeitig wieder herzustellen, um günstigere Voraussetzungen für das Heilen von Frakturen bzw. Einheilen von Knochentransplantaten zu schaffen [1, 2].

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • R. Neugebauer

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