Nichtkollagene Proteine des Knochens (Übersichtsreferat)

  • U. Vetter
Conference paper

Zusammenfassung

Die organische Matrix des Knochens besteht zu 90% aus Typ I-Kollagen und Spuren von Typ V-Kollagen. Die nichtkollagenen Proteine (NCP) haben nur einen Anteil von gut 10%. Die NCP werden von den Osteoblasten gebildet und im Knochen deponiert. Nur das Osteokalzin ist knochenspezifisch. NCP werden in niedrigeren Konzentrationen in allen mesodermalen Geweben sowie z.B. das Osteonektin in Blutplättchen und das Osteopontin in Tubuluszellen der Niere gefunden. Der Grund für die sehr hohen Konzentrationen der NCP im Knochen dürfte auf ihre hohe Affinität zum Hydroxy apatit sein. Neben den NCP finden sich Serumproteine im Knochen. 2 HS Glykoprotein z.B. ist ein Serumprotein, das im Knochen angereichert wird. Es wird in der Leber synthetisiert und ist dem Fetuin, einem Wachstumsfaktor, der aus Kälberserum vor längerer Zeit isoliert wurde, homolog. Es ist unklar, ob es als Wachstumsfaktor für Knochenzellen fungiert. Die von den Osteoblasten produzierten NCP lassen sich grob in Gruppen einteilen:

1. die Glykoproteine

  
 

Osteoklazin

Osteonektin

 

Knochen Sialoprotein (BSP)

Osteopontin

2. die Proteoglykane

  
 

Versikan

Heparansulfatproteoglykan

 

Giblykan

Dekorin

Eine wichtige Frage, die uns näher zur Problematik der Funktion dieser Proteine für den Knochen bringt, ist die Expression dieser Proteine während der Knochenbildung.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • U. Vetter
    • 1
  1. 1.Zentrum für Kinderheilkunde, Abteilung für allgemeine Pädiatrie IJohann-Wolfgang-Goethe-UniversitätFrankfurtDeutschland

Personalised recommendations