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Über eine neue Methode zur Mineralgehaltbestimmung bei Kindern mittels Ultraschall

  • P. Eggert
Conference paper

Zusammenfassung

Fast ausschließlich werden radiologische Verfahren zur nichtinvasiven Mineralgehaltbestimmung von Knochen verwendet. Sie beruhen alle auf der Schwächung der ionisierenden Strahlung durch den Knochen (Mack et al. 1949; Henck u. Schmidt 1960; Tothill 1989). Diese unterliegt einem exponentiellen Abschwächungsgesetz
$$ I = {I_0}{e^{{ - \mu d}}} $$
Der Schwächungskoeffizient ‚μ‚ kann zur Mineralgehaltbestimmung herangezogen werden. Er bildet multipliziert mit der Schichtdecke d den Exponenten des Schwächungsgesetzes, dem die Intensität der Strahlung unterliegt. Je stärker die Schwächung, also je größer der Koeffizient, desto höher ist der Mineralgehalt. Je nachdem, welche Methode verwendet wird, liegt die Strahlenbelastung pro Untersuchung zwischen 10–100 µSv (Vanselow u. Proppe 1984). Diese Dosen sind zwar relativ klein, doch möchte man häufigere Untersuchungen durchführen, kann die resultierende Belastung beträchtlich sein. Zudem darf man die öffentlich geführte Diskussion öber die Gefahren der radiologischen Diagnostick nicht Außer acht lassen, von der besonders die Pädiatrie betroffen ist. Gründe genug, in der Kinderheilkunde nach anderen Möglichkeiten der Knochenmineralgehaltmessung zu suchen.

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Literatur

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  6. Vanselow K, Proppe D (1984) Grundlagen der quantitativen Röntgen-Bildauswertung. Springer, Berlin Heidelberg New YorkGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • P. Eggert
    • 1
  1. 1.Universitäts-Kinderklinik KielKielDeutschland

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