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Lebererkrankungen und Lebertransplantationen

  • M. Burdelski
Conference paper

Zusammenfassung

Die Ernährung des chronisch leberkranken Kindes hat erst mit der Möglichkeit der Lebertransplantation an Bedeutung gewonnen. Ist erst einmal das Endstadium einer chronischen Lebererkrankung erreicht, so steht ganz im Vordergrund der Multimorbidität der Patienten die katabole Stoffwechsellage. Diese zeichnet sich aus durch eine extreme Dystrophie, bei der insbesondere die Muskulatur als Reserveeiweißlieferant abgebaut wird. Heute ist mit der Möglichkeit der Lebertransplantation aus der medikamentös nur palliativ behandelbaren Leberzirrhose eine chirurgisch kurativ behandelbare Erkrankung geworden. Da Indikationszeitpunkt zur Lebertransplantation und Durchführung der Lebertransplantation nur in den seitesten Fällen identisch sind, gilt es heute, die schwere katabole Entgleisung der Kinder mit dekompensierter Leberzirrhose abzufangen und zumindest den Versuch zu unternehmen, das Kind in eine anabole Stoffwechsellage zurückzubringen. Diesem Behandlungsziel stehen eine Reihe von Hindernissen im Wege, die es bei dem Versuch dieser Ernährungsbehandlung der Kinder gilt, zu überwinden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • M. Burdelski

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