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PTA und ITA der Aortenäste und Beckenarterien

  • J.-R. Allenberg
  • G. Richter
Conference paper
Part of the Langenbecks Archiv für Chirurgie book series (DTGESCHIR, volume 1993)

Zusammenfassung

Die endovaskuläre Rekonstruktion beinhaltet: 1. Angioplastie allein, 2. Angioplastie als vorbereitende Maßnahme vor Operationen, 3. Angioplastie intraoperativ zur Verbesserung der Ein- und Ausstrombahn, 4. Angioplastie zur Behandlung von Restenosen (postoperativ, postinterventionell). An den supraaortalen Gefäßen variiert die Erfolgsrate der PTA je nach Lokalisation der Läsion. Einen festen Platz hat die Dilatation der A. subclavia Stenose und des Truncus brachiocephalicus erlangt, während die PTA der A. carotis interna Stenose mit einer Komplikationsrate von über 6% inakzeptabel erscheint. Sowohl an den supraaortischen als auch an den Viszeralarterien muß mit einer Restenoserate von 22 bis 24% nach 3 Jahren gerechnet werden, im Iliacalbereich konnte die Rezidivrate durch die Stent-Angioplastie von 23,5% nach alleiniger PTA auf 3,4% nach Stent-PTA gesenkt werden. Die Kombination von intralu-minären Techniken und operativen Verfahren ist ein zukunftsträchtiges Konzept, das entweder interdisziplinär oder in der Hand des Gefaßchirurgen zur Minimierung des Eingriffs verfolgt werden muß.

Schlüsselwörter

Arteriosklerose Angioplastie Stent 

PTA and ITA of the Aortic Branches and Iliac Arteries

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • J.-R. Allenberg
    • 1
  • G. Richter
    • 2
  1. 1.Sektion GefäßchirurgieChirurg. Univ. KlinikHeidelbergDeutschland
  2. 2.Abt. RadiodiagnostikRadiolog. Univ.-KlinikHeidelbergDeutschland

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