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Thrombangiitis obliterans außerhalb der Extremitätenarterien

  • Curt Diehm
  • Michael Schäfer

Zusammenfassung

Die Frage nach möglichen Organmanifestationen der Thrombangiitis obliterans wirft zwangsläufig die Frage nach der Natur der Krankheit auf. Aus ätiologischer und pathogenetischer Sicht ist nach rein logischen Erwägungen der Befall jedweder Gefäßprovinz des Körpers möglich. In diesem Zusammenhang wurde von verschiedenen Autoren diskutiert, ob es sich bei der Thrombangiitis obliterans um eine allgemeine Gefäßerkrankung handele [374, 419, 496, 644, 784], was naturgemäß von denjenigen Autoren bejaht wurde, die andere Gefäßprovinzen als diejenigen der Extremitätenarterien befallen sahen [26, 37, 541, 758, 785]. Im Gegensatz zur Meinung Leus (1988) sind Organmanifestationen außerordentlich häufig beschrieben worden [26] (Tabelle 21). An erster Stelle ist hier die Beteiligung der Hirngefäße zu nennen [774]. Darüber hinaus liegen Berichte von Thrombangütis obliterans praktisch für alle Gefäßareale vor (Tabelle 21). Historisch ist zu vermerken, daß bereits der Urologe Buerger naheliegenderweise die Gefäße des Samenstranges untersuchte und dort die Diagnose stellte.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1993

Authors and Affiliations

  • Curt Diehm
    • 1
  • Michael Schäfer
    • 2
  1. 1.Rehabilitationskrankenhaus Karlsbad-Langensteinbach, Innere Medizin/AngiologieAkademisches Lehrkrankenhaus der Universität HeidelbergKarlsbadCzech Republic
  2. 2.Berlin 19Deutschland

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